Archiv der Kategorie: Der Wald

Unsere Wälder müssen wilder werden

Liebe Freunde der Waldkritik,

mit großer Freude möchten wir Sie auf einen  Vortrag von Herrn Lutz Fähser am 03. Dezember 2015 an der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg hinweisen.

Während natürliche Wälder durch jahrtausendlange kontinuierliche ökologische Prozesse charakterisiert sind und alle Lebensphasen in räumlich und zeitlicher Kontinuität präsent sind, haben die Wirtschaftswälder in Deutschland nur eine vergleichsweise kurze Gestaltungskultur, die kaum länger als 300 Jahre zurückreicht.

Herr Fähser wird in seinem Vortrag die Konsequenzen, die sich daraus ergeben ausführlich besprechen. Wir möchten jedem Interessierten den Vortrag deshalb sehr empfehlen!

https://www.hs-rottenburg.net/fileadmin/user_upload/Aktuelles/Meldungen/2015/Wald-wilder/Wald-wilder-1.jpg

DATUM: 03.12.2015 | 18:00 Uhr
ORT: HFR, Hörsaal West

Zum Referenten: Dr. Lutz Fähser war bis zu seiner Pensionierung, Leiter des „Bereiches Stadtwald“ der Hansestadt Lübeck. Lutz Fähser studierte Forstwissenschaft in Freiburg und München. Für seine Promotion zum Thema „Das pragmatische Informationssystem von Betrieben“ erhielt er 1977 den Wissenschaftspreis der Universität Freiburg.

Über die Grenzen Lübecks hinaus wurde Dr. Fähser bekannt durch das 1994 eingeführte Konzept der „Naturnahen Waldnutzung“. Dieses strebt in den Wirtschaftswäldern u.a. eine hohe Naturnähe an, verfolgt die betrieblichen Ziele mit einem Minimum an Eingriffen und weist auf 10 % der Fläche „Referenzflächen“ als Lernflächen für natürliche Entwicklung aus. Dieses „Lübeck-Konzept“ erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. von der Europäischen Papierindustrie, von der damaligen Bundesumweltministerin Merkel und vom Bundesamt für Naturschutz (BfN). Die Ergebnisse von über 20 wissenschaftlichen Arbeiten deuten darauf hin, dass der Lübecker Stadtwald bis zu seiner völligen Umstellung in 25 Jahren optimal strukturiert sein kann. Das bedeutet hohe naturale Produktivität, geringes Risiko, nachhaltig hoher finanzieller Reinertrag und eine intensive Erholungs- und Erlebnisattraktion.

Für mehr Informationen klicken Sie bitte HIER!

Wir wollen keine Statisten sein!

Wir wurden von ForstBW und der Interessensgemeinschaft Zugpferde e. V. (IGZ) für den 30.10.2015 in den Schönbuch rund um die  Weiler Hütte zu einer Exkursion mit dem Themenschwerpunkt: „€žBodenschutz mit Pferd und Technik“ eingeladen. Diese Einladung können wir nicht annehmen und haben wie folgt dem Einladenden geantwortet.

Sehr geehrter Herr Rempp,

wir können Ihrer persönlichen Einladung nicht folgen, da die Wahl des Veranstaltungsortes die schweren Bodenschäden, die Anlass unserer Kritik sind ausschließt. Wir haben den Veranstaltern im Vorfeld den Vorschlag unterbreitet, uns die Möglichkeit zu geben, den BesucherInnen unseren Entwurf vorzustellen. Das entsprechende Anschreiben wurde nicht einmal beantwortet. Dabei ist der Entwurf ein wichtiger Beitrag sowohl zur Information als auch zur Diskussion mit den Besuchern. Wir können uns bei der Professionalität der Planungen die Forst BW vornimmt nicht vorstellen, dass dies ohne Grund geschehen ist Wir wollen keine Statisten sein! weiterlesen

Der erste Landesbeamte und die Waldkritik

Liebe Freunde der Waldkritik,
in Reaktion auf die Zusendung unseres Bodenschutzkonzeptes an Herrn Landrat Bernhard haben wir von Herrn Wuttke, dem Ersten Landesbeamten (also Stellvertreter des Landrats, Verwaltungsleiter und Dezernent des Dezernat 4 – Bauen und Umwelt) im Landratsamt Böblingen eine Einladung zu einer neuerlichen Informationsveranstaltung von Forst BW e.a. erhalten.
Darauf haben wir wie folgt geantwortet: Der erste Landesbeamte und die Waldkritik weiterlesen

FSC wohin das Auge blickt!

Kaum eine Verpackung, ein Stapel Papier oder Holzbrett aus dem Baumarkt kann man in die Hand nehmen, auf dem nicht unübersehbar das „FSC“ Siegel für naturnahe, nachhaltige Waldwirtschaft prangt.
Aber ist denn auch überall naturnahe Waldwirtschaft „drin“, wo FSC draufsteht?
Zweifellos sieht der FSC Standard den Einsatz von bestmöglicher Technik für jeden Waldboden (unabhängig von ökonomischen Erwägungen) vor. Deshalb kann meiner Meinung nach der FSC Bodenschäden nicht als unvermeidbaren Bestandteil einer modernen „naturnahen“ Waldbewirtschaftung für gut befinden.
Wie ich Ihrer Seite entnommen habe, hatten Sie bereits Probleme mit einem FSC Audit. Müßte der FSC nicht an einer größtmöglichen Transparenz interessiert sein? Wieso dürfen Sie dann nicht über einen FSC Audit auf Ihrer Seite berichten? Viele Fragen – leider keine Antworten von Seiten des FSC!

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg für Ihre weitere Arbeit.

Offener Brief

Da wir inzwischen feststellen mußten, wie wenig man von offizieller Seite bereit ist, sich mit dem Schutz der Böden im Schönbuch und mit unserem Konzept auseinanderzusetzen, haben wir uns entschlossen, in einem offenen Brief an alle Tageszeitungen, die bisher über unser Bodenschutzkonzept berichtet haben, unsere Gründe zum Fernbleiben bei mehreren geplanten  Veranstaltungen darzulegen.

Offener Brief weiterlesen

Unser Bodenschutzkonzept in den Forstlichen Mitteilungen

FM-TitelDie Forstliche Mitteilungen sind eine bundesweit verbreitete Zeitschrift für die Beschäftigten in Forst und Naturschutz im Organisationsbereich der IG Bauen-Agrar-Umwelt.

In der jüngsten Ausgabe der FM findet sich ein Artikel über unser Bodenschutzkonzept für den Schönbuch, den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Klicken Sie HIER

Schwellenwert von der Wissenschaft

Liebe Freunde der Initiative “Waldkritik”,

u.a. haben wir unser Konzept an den Bundesverband Boden, Herrn Prof. Dr. Dr. Wilke geschickt, dieser hat uns geantwortet, auf einen wichtigen Schwellenwert für die Bodenverdichtung hingewiesen und uns einen wichtigen Aufsatz genannt. Alles zusammen können Sie hier lesen!

Einladung der Initiative zu einem geplanten FSC Audit

Liebe Freunde der Initiative “Waldkritik”,

als Reaktion auf unsere Zusendung von Schadbildern von der Holzernte 2014/2015 haben wir eine Einladung zu einem geplanten FSC Audit im Schönbuch durch DIN CERTCO (vormals LGA Intercert) erhalten.

Wir werden an dem geplanten Audit sehr gerne teilnehmen, soweit DIN CERTCO nicht auf Einhaltung des Regelwerks für den Audit besteht, da wir dieses nicht für zeitgemäß transparent und demokratisch offen halten.
Als weitere wichtige Voraussetzung bitten wir darum, uns das Beurteilungssystem für die Auditoren offenzulegen.  Einen Vorschlag für ein potentielles Beurteilungssystem haben wir mit der Vorlage unseres Konzeptes gemacht.
Unsere gesamte Antwort können Sie hier lesen.

Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg!

Liebe Freunde der Initiative “Waldkritik”,

freundlicherweise haben wir von Herrn Prof. Dr. rer. nat. Jürgen Schäffer von der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg eine sehr ausführliche Antwort erhalten, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Herr Prof. Dr. Schäffer lehrt an der HFR Landschaftsökologie, Klimatologie, Gesteinskunde, Boden- und Standortskunde, Bodenschutz. Sein Forschungsschwerpunkt ist „Bodenverformungsschäden durch Befahrung“.

Antwort von Herrn Prof. Dr. Schäffer lesen

Wir haben auf das Schreiben von Herrn Prof. Dr. Schäffer eine Antwort verfasst, die Sie ebenfalls lesen können wenn Sie hier klicken

Artikel in der Kreiszeitung Böblingen

Liebe Freunde der Initiative “Waldkritik”,

heute ist in der Kreiszeitung Böblingen ein Artikel über unser Anliegen, etwas hinsichtlich eines effektiven Waldbodenschutzes im Schönbuch zu tun, erschienen.

Artikel in der Kreiszeitung Böblingen weiterlesen

Neues vom Landratsamt Böblingen

Liebe Freunde der Inititiave „Waldkritik“,

wie anderen offiziellen Stellen auch, haben wir unser „Bodenschutzkonzept“ Herrn Landrat Bernhard, vom Landratsamt Böblingen zugeschickt.
Am 18.  August 2015 haben wir von Herrn Martin Wuttke, Erster Landesbeamter und stellvertretender Landrat beim Landratsamt Böblingen, eine Antwort erhalten, die wir ausdrücklich NICHT auf unserer Webseite veröffentlichen dürfen.

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Adressaten unseres Bodenschutzkonzepts

Liebe Freunde der Initiative „Waldkritik“,

um möglichst maximale Transparenz, die wir grundsätzlich für sinnvoll und notwendig halten, herzustellen, haben wir uns entschlossen, hier fortlaufend die gesamte Liste der Adressaten, an die wir unser Bodenschutzkonzept verschickt haben, zu veröffentlichen. Im Moment haben wir das Konzept an 80 Personen und Organisationen verschickt, z.B. haben wir es an den Minister für den ländlichen Raum, Herrn Minister Alexander Bonde, Abgeordnete des Landtages und des Bundestages, Mitarbeiter der Forstverwaltung, WissenschaftlerInnen, Landräte, BürgermeisterInnen, Damen und Herren des Gemeinderates der Schönbuchanrainergemeinden, an die Zertifizierer, an Pressedienste, Verbände und Naturschutzverbände mit der Bitte um Berichte, Stellungnahmen, Veröffentlichungen verschickt.

Das Bodenschutzkonzept für den Schönbuch haben wir mit einem Begleitschreiben, einem Erläuterungstext, der Kurzfassung der Disserationsschrift von Herrn Prof. Schäffer, FHS für Forstwirtschaft Rottenburg und einer Kurzfassung des Kolloquiumbeitrags von Prof. Matthies, TU München versendet:

  1. MINISTERIUM FÜR DEN LÄNDLICHEN RAUM HERR MINISTER ALEXANDER BONDE
  2. LANDTAGSABGEORDNETER DER CDU, WAHLKREIS BÖBLINGEN, HERR PAUL NEMETH
  3. LANDTAGSABGEORDNETE DER CDU, WAHLKREIS LEONBERG, FRAU SABINE KURTZ
  4. LANDTAGSABGEORDNETER DER CDU, WAHLKREIS REUTLINGEN, HERR DIETER HILLEBRAND
  5. LANDTAGSABGEORDNETER DER CDU, WAHLKREIS ESSLINGEN, HERR ANDREAS DEUSCHLE
  6. LANDTAGSABGEORDNETE DER SPD, WAHLKREIS BÖBLINGEN, HERR FLORIAN WAHL
  7. LANDTAGSABGEORDNETER DER SPD, WAHLKREIS REUTLINGEN, HERR MINISTER DR.NILS SCHMID
  8. LANDTAGSABGEORDNETER DER SPD, WAHLKREIS ESSLINGEN, HERR WOLFGANG DREXLER
  9. LANDTAGSABGEORDNETER DER GRÜNEN, WAHLKREIS LEONBERG HERR DR.MURSCHEL
  10. LANDTAGSABGEORDNETER DER GRÜNEN, WAHLKREIS TÜBINGEN HERR LEDE-ABAL
  11. LANDTAGSABGEORDNETER DER GRÜNEN, WAHLKREIS REUTLINGEN, HERR THOMAS PORESKI
  12. LANDTAGSABGEORDNETER DER GRÜNEN, WAHLKREIS ESSLINGEN, FRAU ANDREA LINDLOHR
  13. BUNDESTAGSABGEORDNETE DER SPD, FRAU RITA SCHWARZELÜHR-SUTTER
  14. MINISTERIUM FÜR DEN LÄNDLICHEN RAUM, HERR KARL-HEINZ LIEBER
  15. RP TÜBINGEN, FORSTPRÄSIDENT HERR MARTIN STRITTMATTER
  16. UNTERE FORSTBEHÖRDE TÜ, HERR GRAF VON BÜLOW
  17. UNTERE FORSTBEHÖRDE BB, HERR REINHOLD KRATZER
  18. UNTERE FORSTBEHÖRDE ES, HERR ANTON WATZEK
  19. UNTERE FORSTBEHÖRDE RT, HERR WERNER GAMERDINGER
  20. FORSTLICHE VERSUCHSANSTALT FREIBURG, HERR PROF.DR. KLAUS WILPERT
  21. UNIVERSITÄT KIEL, HERR PROF.PROF.HC DR.DR.HC RAINER HORN
  22. UNIVERSITÄT TÜBINGEN, HERR PROF.DR. THOMAS SCHOLTEN
  23. UNIVERSITÄT TÜBINGEN, HERR DR.JOACHIM EBERLE
  24. UNIVERSITÄT OSNABRÜCK, FRAU PROF.DR. GABRIELE BROLL
  25. FHS FÜR FORSTWIRTSCHAFT ROTTENBURG, HERR PROF.DR.JÜRGEN SCHÄFFER
  26. UMWELTBEAUFTRAGTER DER EV.LANDESKIRCHE, HERR KLAUS-PETER KOCH
  27. UMWELTBEAUFTRAGTER DER DIÖZESE, ROTTENBURG-STUTTGART HERR STEFAN SCHNEIDER
  28. LANDKREIS TÜBINGEN, HERR LANDRAT JOACHIM WALTER
  29. LANDKREIS BÖBLINGEN, HERR LANDRAT ROLAND BERNHARD
  30. LANDKREIS REUTLINGEN,HERR LANDRAT THOMAS REUMANN
  31. LANDRAT ESSLINGEN HERR LANDRAT HEINZ EININGER
  32. STADT HERRENBERG, HERRN OB SPRIßLER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  33. GEMEINDE AMMERBUCH, FRAU BÜRGERMEISTERIN HALM UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  34. GEMEINDE NUFRINGEN, FRAU BÜRGERMEISTERIN ULRIKE BINNINGER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  35. GEMEINDE HILDRIZHAUSEN, HERR BÜRGERMEISTER MATTHIAS SCHÖCK UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  36. GEMEINDE EHNINGEN, HERR BÜRGERMEISTER CLAUS UNGER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  37. GEMEINDE ALTDORF, HERR BÜRGERMEISTER ERWIN HELLER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  38. STADT HOLZGERLINGEN, HERR BÜRGERMEISTER WILFRIED DÖLKER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  39. STADT BÖBLINGEN, HERR OBERBÜRGERMEISTER WOLFGANG LÜTZNER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  40. GEMEINDE WEIL IM SCHÖNBUCH, HERR BÜRGERMEISTER WOLFGANG LAHL UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  41. GEMEINDE SCHÖNAICH , HERR BÜRGERMEISTER TOBIAS HEIZMANN UND DAMEN UND HERREN DES GEMEIDERATES
  42. GEMEINDE DETTENHAUSEN, HERR BÜRGERMEISTER THOMAS ENGESSER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  43. GEMEINDE STEINENBRONN, HERR BÜRGERMEISTER JOHANN SINGER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  44. STADT WALDENBUCH, HERR BÜRGERMEISTER MICHAEL LUTZ UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  45. STADT TÜBINGEN, HERR OBERBÜRGERMEISTER BORIS PALMER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  46. GEMEINDE PLIEZHAUSEN, HERR BÜGERMEISTER CHRISTOF DOLD UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  47. GEMEINDE KIRCHENTELLINSFURT, HERR BÜRGERMEISTER BERND HAUG UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  48. GEMEINDE WALDDORF-HÄSLACH, FRAU BÜRGERMEISTERIN SILKE HÖFLINGER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  49. GEMEINDE SCHLAITDORF, HERR BÜRGERMEISTER DIETMAR EDELMANN UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  50. GEMEINDE ALTENRIED, HERR BÜRGERMEISTER BERND MÜLLER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  51. STADT AICHTAL, HERR BÜRGERMEISTER LORENZ KRUß UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  52. STADT FILDERSTADT, FRAU OBERBÜRGERMEISTERIN GABRIELE DÖNIG-POPPENSIEKER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  53. STADT LEINFELDEN-ECHTERDINGEN, HERR OBERBÜRGERMEISTER ROLAND KLENK UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  54. FSC- DEUTSCHLAND, HERR ELMAR SEIZINGER
  55. FSC- DEUTSCHLAND, HERR LUTZ FÄHSER
  56. LGA INTERCERT, HERR JOBST DÜSTERSIEK
  57. DIN CERTCO, HERR RAIMUND KALTENMORGEN
  58. PEFC, HERR PROF.DR. ANDREAS W.BITTER
  59. GÜTEGEMEINSCHFT WALD-UND LANDSCHAFTSPFLEGE, HERR KLAUS WIEGAND
  60. STUTTGARTER ZEITUNG, FRAU KOCH-WIDMANN
  61. SÜDWESTPRESSE TÜBINGEN, HERR MARIO BEISSWENGER
  62. GÄUBOTE HERRENBERG, FRAU ESTHER ELBERS
  63. KREISZEITUNG BÖBLINGEN, HERR HELMUT SCHILLING
  64. HOLZZENTRALBLATT, HERR DR. MICHAEL ISSLEIB
  65. AFZ-DER WALD, HERR MARTIN STEINFATH
  66. IG BAU, FORSTLICHE MITTEILUNGEN, HERR HARTMUT BRÜGEL
  67. GABLENBERGER KLAUS-BLOG, HERR KLAUS RAU
  68. BUND DEUTSCHER FORSTLEUTE, FRAU INES VON KELLER
  69. BUND DEUTSCHER FORSTLEUTE, REDAKTION
  70. DEUTSCHER FORSTVEREIN, HERR MARCUS KÜHLING
  71. ÖKOLOGISCHER JAGDVEBAND, FRAU ELISABETH EMMERT
  72. ARBEITSGEMINSCHAFT NATURGEMÄSSE WALDWIRTSCHAFT, HERR HANS VON DER GOLTZ
  73. BUND BADEN-WÜRTTEMBERG, HERR WALTER TREFZ
  74. BUND NECKAR-ALB, FRAU BARBARA LUPP
  75. NABU BADEN-WÜRTTEMBERG, HERR JOHANNES ENSSLE
  76. NABU DEUTSCHLAND, HERR STEFAN ADLER
  77. LANDESNATURSCHUTZVERBAND BADEN-WÜRTTEMBERG, FRAU DR.TRUBE
  78. WALDKRITIKER, HERR FRANZ JOSEF ADRIAN
  79. GUTACHTER, HERR NORBERT PANEK
  80. KOORDINATOR BIOENERGIE UND WALD, HERR LÁZLÓ MARÁZ
  81. UNIVERSITÄT FREIBURG, HERR PROF.DR.BAUHUS
  82. LANDTAGSABGEORDNETE DER SPD, WAHLKREIS TÜBINGEN, FRAU RITA HALLER-HAID
  83. STADT SINDELFINGEN, HERR OBERBÜRGERMEISTER DR.VÖHRINGER, DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  84. GEMEINDE GÄRTRINGEN, HERRN BÜRGERMEISTER RIESCH UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  85. NATURWISSENSCHAFTLICHER VEREIN FÜR SCHWABEN E.V., FRAU BIRGIT KOPP
  86. BUNDESVERBAND BERUFLICHER NATURSCHUTZ E.V.- REGIONALGRUPPE BW, FRAU RENATE KÜBLER
  87. NATURSCHUTZZENTRUM SÜDSCHWARZWALD
  88. HEINZ SIELMANN STIFTUNG
  89. STIFTUNG UNTERNEHMEN WALD, HERR JAN MUNTENDORF
  90. SWR, HERR INTENDANT PETER BOUDGOUST
  91. BUNDESMINISTERIUM FÜR ERNÄHRUNG UND LANDWIRTSCHAFT, PROJEKTBÜRO WALDKULTURERBE, NACHHALTIGKEIT IN DER WALDBEWIRTSCHAFTUNG
  92. AG WALD BADEN-WÜRTTEMBERG, HERR DIETMAR HELLMANN
  93. BUNDESAMT FÜR NATURSCHUTZ, PRÄSIDENTIN FRAU PROF.DR. BEATE JESSEL
  94. BUNDESMINISTERIUM FÜR UMWELT, NATURSCHUTZ , BAU UND REAKTORSICHERHEIT, FRAU MINISTERIN DR. BARBARA HENDRICKS
  95. BUND BADEN-WÜRTTEMBERG, AG WALD, HERR GERHARD MALUCK
  96. BUNDESVERBAND BODEN, HERR PROF.DR.DR. BERNDT –MICHAEL WILKE
  97. BUND, ARBEITSKREIS BODENSCHUTZ-ALTLASTEN, HERR INGO VALENTIN
  98. EUROOPEAN LAND AND SOIL ALLIANCE, FRAU UTA MÄHLMANN
  99. DEUTSCHER NATURSCHUTZRING, HERR MARKUS KUTZKER

Bodenschutzkonzept für den Schönbuch

Zur Vorbereitung unseres Bodenschutzkonzeptes für den Schönbuch möchten wir allen Interessierten die beiden nachfolgenden Artikel / Beiträge empfehlen:

Bemerkenswert für Baden Württemberg ist die Dissertation von Herrn Dr. Schäffers. In der Kurzfassung werden Verformungsschäden auf den befahrbaren Waldflächen in der HÖHE VON 50 PROZENT angegeben.

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Der Beitrag Matthies, spricht die rechtliche Seite der Schäden an.

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Auswirkungen von Bodenbefahrungen

In der Freiburger Bodenkundlichen Abhandlungen Nr.40 von T. Gärtig hat dieser schon 2001 festgestellt, daß für den Bodengashaushalt, das Feinwurzelsystem und die Vitalität von Eichenbeständen die Bodenbefahrung eine entscheidend wichtige Rolle spielt.

Schon 2001 – also vor immerhin 14 Jahren – war es allen beteiligten Fachleuten durchaus klar, daß es sich bei den Bodenverdichtungen und -deformationen bei Leibe nicht um ein „ästhetisches“ Problem handelt, was sich bereits nach kurzer Zeit durch neue Begrünungen erledigt!

Auch hier zeigt sich wieder: Wir haben kein Wissensproblem, wir haben ein Umsetzungsproblem, die Tat folgt leider nicht ‚mehr‘ der wissenschaftlichen, ökologisch sinnvollen Einsicht, sondern der ökonomischen ‚Notwendigkeit‘ …

Boden unbefahren-befahren

Artenvielfalt schützen – die Zeit drängt

Artenvielfalt schützen – die Zeit drängt >>>

Wien, 30. Juni 2015 – Weltweit sind 22.784 Arten gefährdet – mit steigender Tendenz. Das belegt die im Juni 2015 von der Welt-Naturschutzorganisation IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) veröffentlichte Rote Liste der Pflanzen- und Tierarten. Das Ausmaß dieser Gefährdung wird oft erst verspätet erkannt und unterschätzt. Eine neue Studie unter der Leitung des Umweltbundesamt-Experten Franz Essl zeigt, welche Mechanismen dazu führen, dass Veränderungen der Artenvielfalt verzögert wahrgenommen werden und wie die Politik gegensteuern kann. Die Studie wurde am 29. Juni im renommierten Fach-Magazin „Trends in Ecology and Evolution“ veröffentlicht.


Herr Weber, von der facebookseite „Waldwahrheit“ hat zu dem obigen Artikel auf seiner Seite den nachfolgenden Beitrag verfaßt:


„Neben der Landwirtschaft sei auch die Forstwirtschaft Verursacher des Artenrückganges“ – »Es ist ein ganz zentrales Anliegen, uns um die Arten der lichten Wälder zu kümmern«

… so Jürgen Marx von der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW).

Da muss sich Herr Marx doch keine Sorgen machen. Wenn die Intensität der Holznutzung im Alterklassenbetrieb so weitergeführt wird, wie in den letzten zehn Jahren, kann doch das Wort ohnehin zur Wahrheit werden: „Alles ist Licht …“

Bei näherem Hinschauen zeigt sich jedoch das Dilemma des herkömmlichen Naturschutzes auch im Wald – Einzeltierarten-bezogen, Lebensraum-„typisierend“, konservierend …

Vom Verständnis der elementaren zu Grunde liegenden Prozesse scheint da wenig bewusst zu sein.

Da ist also der Schmetterling Eschen-Scheckenfalter verschwunden, wo der Wald dunkler ist, als diesem Falter bekommt. Wie viele Arten der relativ dunklen Naturwälder sind bereits verschwunden, ohne dass sie vorher in die Rote Listen gelangen konnten – weil ihnen nicht die selektive Aufmerksamkeit der Experten zuteil wurde?

Welche Art ist wichtiger als eine andere im Prozess negentropisch wirkender Komplexität lebendiger Systeme?

„Pflanzen und Tiere individuell schützen und fördern“, so die Aussage des Landesforstpräsidenten Max Reger, „Gerade lichten Waldstrukturen gilt dabei ein besonderes Augenmerk – sie sind in den vergangenen Jahren zugunsten dunklerer, feuchter und dicht bewaldeter Flächen zu kurz gekommen“.

Wenn dann noch Großtiere in das Blickfeld zurückkehren, die publikumswirksam in die Wälder getrieben werden können, um einem letztlich unbewiesenen fiktiven Bild nachzukommen, das ein bestimmtes Naturschutz-Paradigma aus jahrhunderte zurückliegender Nutzungsformen herleitet – und wenn es dann noch gelingt, einen Zeitgeist daraus zu konstruieren – na, dann haben wir doch wieder einmal eine richtige win-win-Situation:

Der Entomologe mit seinen Spezialvorlieben freut sich, die Umweltverbände finden sie auch ganz gut (nicht nur, weil sie Förderprojekte generiert) und die Forstbetriebswirtschaft, die am liebsten den bereits gegebenen und eifrig verschleierten Untervorrat der Wälder weiter absenken möchte – dem Naturschutz zuliebe, versteht sich – kommen endlich an einen Runden Tisch …

Das ist konstruktive Zusammenarbeit – Naturschutz muss konstruktiv sein, also konstruiert werden, denn ohne Naturschutz und Forstwirtschaft ist Wald ein hilfloses Gebilde, es bedarf unserer ganzen aktiven Fürsorge. Ohne pflegende Hand keine Natur.

Karl-Friedrich Weber

Bodenschutz nach Schweizer Art

Gesunde Böden sind für die Erhaltung einer alles umfassenden Nachhaltigkeit im Wald eine grundlegende Voraussetzung. Naturbelassene Böden stellen ein System mit erstaunlich grosser Selbsterhaltungskraft dar und gewährleisten umfassend die Erfüllung aller Waldfunktionen. Böden sind aber auch eine nicht erneuerbare Ressource. Es ist daher wichtig, dass Waldböden in ihrer Fruchtbarkeit weder durch Stoffeinträge noch durch die Waldbewirtschaftung mit entsprechenden physikalischen Einwirkungen beeinträchtigt werden.

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Bodenverdichtung in der Forstwirtschaft

Liebe Freunde der Initiative „Waldkritik“,

im Nachfolgenden veröffentlichen wir einen Aufsatz zur Bodenverdichtung in der Forstwirtschaft von Herrn Prof. von Wilpert und Herrn Schäffer. Die Untersuchungen, die dem Aufsatz zugrundeliegen, haben im Schönbuch, genauer bei Weil im Schönbuch stattgefunden. Die Ergebnisse zeigen die ökologischen Konsequenzen aus der unsachgemäßen Befahrung das Feinwurzelsystems.

Immer wieder weisen wir auf unserer Waldkritikseite auf die enormen Schäden, die bei der Holzernte durch unsachgemäße Befahrungen des Waldbodens entstehen, hin, auf die Zerstörung der Vegetation, die Zerstörung des Aufbaus der Humus- und Bodenstrukturen, die Zerstörung des Gasaustausches, die Zerstörung der ordentlichen Wasseraufnahmefähigkeit, die Zerstörung der Symbiose von Pilzen und Feinwurzeln, die Vernichtung von Bodenorganismen usw. usw..

Wenn durch Befahrungen z.B. das Feinwurzelsystem geschädigt wird, obwohl das auch für BW gültige Waldgesetz die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit fordert, dann kann die Holzernte nicht Ausdruck ordnungsgemäßer Forstwirtschaft sein! Bei der Anlage der Rückegassen in Baden Württemberg behauptet die Forstwirtschaft immer wieder einen Flächenverlust von 10% nicht zu überschreiten, andere – hoch kompetente Experten – gehen von mindestens 20 % aus, womit der Bodenverlust bei mindestens 272 000 ha. liegt, darüber hinaus gibt es nach wie vor keine Kennzahlen zur Differenzierung der Schäden!

Natürlich kann man immer wieder versuchen, unsere Kritik lächerlich zu machen, aber die nüchterne Faktizität, die durch die Waldbodenschäden entsteht, die kann man durch „Lächerlichmachen“ nicht aus der Welt schaffen und die werden uns Menschen einholen – ob wir wollen oder nicht.

Aber lesen Sie jetzt bitte den Aufsatz von Herrn Prof. von Wilpert und Herrn Schäffer in dem Sie HIER klicken.

LAUDATO SI‘

„Über die Sorge für das gemeinsame Haus“

Die heute erschienene Enzyklika von Papst Franziskus spricht mit ihren eineindeutigen Aussagen eigentlich für sich selbst und würde – wenn man sie denn beherzigte – ein eineindeutiges Handeln nach sich ziehen – es würde also nicht nur bei frommen Worten bleiben, wir werden sehn …

Hier klicken, um direkt zur Enzyklika „LAUDATO SI‘ „ zu kommen!

Korrespondenz mit der Gemeinde Weil im Schönbuch

Im Mai 2015 hat die Initiative „Waldkritik“ der Gemeinde „Weil im Schönbuch“ über den „FSC-Audit“ berichtet (siehe HIER) und eine Stellungnahme dazu abgegeben.

Auf diese Stellungnahme/Bericht hat Herr Kratzer vom Landratsamt Böblingen, Abteilung „Forsten“ geantwortet, worauf wiederum die Initiative geantwortet hat. Korrespondenz mit der Gemeinde Weil im Schönbuch weiterlesen