{"id":1170,"date":"2015-08-17T22:24:21","date_gmt":"2015-08-17T20:24:21","guid":{"rendered":"http:\/\/waldkritik.de\/?page_id=1170"},"modified":"2015-10-23T12:42:32","modified_gmt":"2015-10-23T10:42:32","slug":"reaktionen-auf-unser-bodenschutzkonzept","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/waldkritik.de\/?page_id=1170","title":{"rendered":"Reaktionen auf unser Bodenschutzkonzept"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #008000;\"><em>Liebe Freunde der Initiative &#8220;Waldkritik&#8221;,<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><em>auf dieser Seite m\u00f6chten wir fortlaufend Reaktionen auf unser Bodenschutzkonzept ver\u00f6ffentlichen, die wir von ihren Inhalten her f\u00fcr ver\u00f6ffentlichungsw\u00fcrdig erachten. Wir ver\u00f6ffentlichen in der Reihenfolge ihres Eintreffens, die neusten Reaktionen stehen immer oben:<\/em><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><em><span style=\"color: #000000;\">Liebe Freunde der Initiative \u201cWaldkritik\u201d,<\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">unter anderem haben wir unser Bodenschutzkonzept auch an die Sch\u00f6nbuch Anrainer-Gemeinde Hildrizhausen geschickt, daraufhin haben wir vom B\u00fcrgermeister von Hildrizhausen, Herrn Sch\u00f6ck, eine Antwort erhalten, auf die wir wie folgt geantwortet haben:<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr B\u00fcrgermeister Sch\u00f6ck,<\/p>\n<p>danke f\u00fcr ihre Antwort. Wir wollen Ihnen und den Damen und Herren des Gemeinderates antworten.<\/p>\n<p>Wie Sie schreiben, haben Herr Kirch und Herr Kuppel im Rahmen des Waldbegangs die bestehende Feinerschlie\u00dfungsrichtlinie und das R\u00fcckegassenkonzept von Forst BW erl\u00e4utert.<br \/>\nSie lassen uns wissen, der Gemeinderat sehe keine Veranlassung am bestehenden Konzept etwas zu ver\u00e4ndern.<br \/>\nDie Gemeindeverwaltung setzt weiterhin auf die Zusammenarbeit mit der Forstverwaltung und sieht keinen Anlass zu einer Weiterentwicklung des Bodenschutzes.<\/p>\n<p>Gestatten Sie die Frage, wie es denn sein kann, dass die \u00dcbereinkunft die Sie anzeigen sich mit den wissenschaftlichen\u00a0 Belegen daf\u00fcr, dass Bodenverdichtung dem Boden schadet, in Einklang bringen l\u00e4sst?<br \/>\nWie wollen Sie die Bodensch\u00e4den einsch\u00e4tzen, die bisher entstanden sind? Hat Ihnen die Forstver\u001fwal\u001ftung eine Dokumentation derselben vorgelegt? Wissen Sie welche Bodensch\u00e4den im Gemeinde\u001fwald von Hildrizhausen durch den Einsatz von Maschinen vorliegen und wie sich diese Sch\u00e4den dar\u001fstellen?<br \/>\nNeuerdings, das konnten wir beobachten, hat sich die Forstverwaltung zu Eigen gemacht, schwere Spursch\u00e4den mit Werkzeugen glatt zu ziehen um sie optisch f\u00fcr die Waldbesucher zu kl\u00e4ren. Die Sch\u00e4den bleiben und damit deren schwere Hypothek!<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndnis und Entwicklung der Gemeinde Hildrizhausen sind grunds\u00e4tzlich mit der Entwick\u001flung der regionalen Infrastruktur verbunden. Hildrizhausen ist Lebensraum und Erholungsraum f\u00fcr viele Menschen die in den regionalen Arbeitsst\u00e4tten zur Wertsch\u00f6pfung beitragen.<br \/>\nDer Bundesgerichtshof stellt soziale und \u00f6kologische Grundwerte bei der Aneignung des Waldes vor die \u00f6konomischen Zielsetzungen. Es stellt sich die Frage, wie eine wirtschaftende Gesellschaft die Na\u001ftur und Sch\u00f6pfung, den Lebensraum vor der Haust\u00fcr als Lebensgrundlage bewahren will.<\/p>\n<p>Deshalb schlagen wir erneut vor:<\/p>\n<p>Sch\u00e4digende Einfl\u00fcsse, hier auf den Boden zu vermeiden.<br \/>\nF\u00fcrsorge walten zu lassen, zum Wohl und zur Bewahrung des Waldgebietes beizutra\u001fgen, dieses zu f\u00f6rdern und\u00a0 die Bodensch\u00e4den dabei auf das Geringste zu beschr\u00e4nken<br \/>\nRespekt gegen\u00fcber dem Waldorganismus Sch\u00f6nbuch zu wahren. Es muss sichergestellt sein, dass die Werkzeuge diesen nicht besch\u00e4digen.<br \/>\nGemeinsamkeit und Gleichstellung gegen\u00fcber dem Leben, erfordern gemeinsame Entscheidungen bei der Gestaltung des Lebensraumes.<br \/>\nDer Sch\u00f6nbuch w\u00e4re auf Grunde seiner Lage und der hohen Bedeutung\u00a0 f\u00fcr Mensch und Natur gera\u001fde\u001fzu pr\u00e4destiniert einen gemeinsamen Betriebsplan mit Forst BW und der B\u00fcrgerschaft zu ent\u001fwickeln.<\/p>\n<p>Der Ihnen und den Damen und Herren des Gemeinderates von Hildrizhausen\u00a0 vorgelegte Entwurf f\u00fcr ein Bodenschutzkonzept f\u00fcr den Sch\u00f6nbuch, ist ein beachtenswerter Beitrag von B\u00fcrgern, die zur Si\u001fcherung der Lebensgrundlagen beitragen wollen. Der vorliegende Entwurf verbessert die Sicht auf die Sch\u00e4\u001fden und stellt Vorschl\u00e4ge zu deren Vermeidung vor. Das wird durch das Waldgesetz Baden-W\u00fcrt\u001ftem\u001fbergs best\u00e4tigt.<br \/>\nDeshalb schlagen wir erneut vor:<br \/>\n=&gt; die Befahrung und Erschlie\u00dfung befahrungsempfindlicher Standorte zu vermeiden<br \/>\n=&gt; die Arbeit bei schlechten Witterungsbedingungen einzustellen<br \/>\n=&gt; Hiebsorte und die Art des Technikeinsatz der \u00d6ffentlichkeit bekannt zu machen<br \/>\n=&gt; den Einschlag\u00a0 mit den Folgen f\u00fcr die B\u00f6den zu dokumentieren<br \/>\n=&gt; den Umfang der seitherigen Bodensch\u00e4den im Zuge der Inventur zu erfassen<\/p>\n<p>Wir sind gerne bereit, Ihnen und den Damen und Herren des Gemeinderates unser Konzept zu erl\u00e4utern.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\nInitiative Waldkritik<\/p>\n<p>Richard Koch \u00b7 Harald Kunz \u00b7 Dr. Andreas Luther<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #000000;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Liebe Freunde der Initiative \u201cWaldkritik\u201d,<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">der Landesverband Naturschutz hat in seinem Infobrief Oktober 2015 einen Hinweis auf unser Konzept gegeben:<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/lnv-bw.de\/lnv-infobrief-oktober-2015\/\" target=\"_blank\">Bodenschutzkonzept Sch\u00f6nbuch<\/a><\/span><\/strong><br \/>\n<strong><span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"http:\/\/lnv-bw.de\/lnv-infobrief-oktober-2015\/\" target=\"_blank\">Vorschl\u00e4ge der Initiative Waldkritik<\/a><\/span><\/strong><\/p>\n<p>Die bestehende Feinerschlie\u00dfungsrichtlinie und das R\u00fcckegassen-Konzept der Forstverwaltung ist nach Aussagen der \u201eInitiative Waldkritik\u201c unzureichend. Insbesondere werden Bodenfeuchte, Bodeneigenschaften und die Vertr\u00e4glichkeit der Bodenlebewelt f\u00fcr die angewandten Technik bem\u00e4ngelt. Die Initiative Waldkritik hat daher ein eigenes Bodenschutzkonzept zum Schutz der Waldb\u00f6den und ihrer Fruchtbarkeit vorgelegt.<span style=\"color: #ffffff;\">:<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p>Liebe Freunde der Initiative \u201cWaldkritik\u201d,<\/p>\n<p>u.a. haben wir unser Konzept an LGA Intercert geschickt und von DIN CERTCO, die die FSC-Akkreditierung der LGA Intercert\u00a0 \u00fcbernommen hat, eine Antwort erhalten, diese ist allerdings zur Ver\u00f6ffentlichung nicht freigegeben, deshalb finden Sie hier nur unsere Antwort an Herrn Kaltenmorgen von DIN CERTCO:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Fehlendes-Dokument.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-854\" src=\"https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Fehlendes-Dokument-238x300.jpg\" alt=\"Fehlendes Dokument\" width=\"238\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Fehlendes-Dokument-238x300.jpg 238w, https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Fehlendes-Dokument.jpg 397w\" sizes=\"auto, (max-width: 238px) 100vw, 238px\" \/><\/a><br \/>\nSehr geehrter Herr Kaltenmorgen,<\/p>\n<p>herzlichen Dank f\u00fcr Ihr Schreiben vom 8. September, in dem Sie auf die Zusendung unseres Ent\u001fwurfes, verbunden mit unserer Bitte um Stellung\u001fnahme, antworten.<\/p>\n<p>Sie lassen uns wissen, dass die DIN CERTCO die FSC-Akkreditierung\u00a0 der LGA Intercert\u00a0 \u00fcbernommen hat.<\/p>\n<p>Sie schreiben weiter, dass\u00a0 DIN CERTCO zur Abw\u00e4gung zwischen vorhandenem (Konzept von Forst BW)und (dem von uns) vorgelegtem Kon\u001fzept der falsche Adressat sei und schlagen vor, wir sollten uns an Herrn Forneck t\u00e4tig am Ministerium f\u00fcr den L\u00e4ndlichen Raum wenden. Die Aufgabe von DIN CERTCO als Zertifizierungsstelle sei, die Einhaltung und Um\u001fse\u001ftzung der Anforder\u001fungen des FSC-Regel\u001fwerkes zu bewerten und die Methoden und Strategien eines Zer\u001ftifikatsnehmers im Hinblick auf das Re\u001fgel\u001f\u001f\u001fwerk von FSC \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Sind diese \u00dcberlegungen ausreichend Grund genug, um die von uns mit Spurtypen vorgeschlagene Kenn\u001fzeich\u001fnung nicht tolerierbarer Boden\u001fsch\u00e4den zu ignorieren?<\/p>\n<p>Ist der Schutz der B\u00f6den und der Bodenfruchtbarkeit unseres Lebensraumes denn kein gemeinsames Anliegen?<\/p>\n<p>FSC hat bisher den gesetzlich angewiesenen Bodenschutz nicht durch Schadens- oder Toleranzgrenz\u001fwerte dif\u001fferen\u001fziert. Der Be\u001furteilungs\u001fma\u00dfstab des Normgebers f\u00fcr Standardverst\u00f6\u00dfe bleibt unklar, f\u00fcr die Au\u001fditoren scheint es\u00a0kein ob\u001fjektives Ansprache- und Beurteilungssystem (Kriterien, Indikato\u001fren) f\u00fcr Technikfol\u001fge\u001fsch\u00e4\u001fden\u00a0zu ge\u001fben. Das musste sich und wird sich zwangsl\u00e4ufig auf ein Audit und auf sei\u001fnen Ablauf auswirken.<\/p>\n<p>Im Bericht zu dem im vergangenen Jahr stattgefundenen Audit gelangen die Auditoren denn auch zu folgen\u001fdem Ergebnis:<br \/>\n\u2026\u201czum Zeitpunkt des Audits konnte man keine erheblichen Bodensch\u00e4den beobachten. Die Fl\u00e4chen hatten sich auf dem nat\u00fcrlichen Wege (im Dezember?))begr\u00fcnt, ohne dauerhafte Bodensch\u00e4den visu\u001fell aufzuzeigen\u201c.<\/p>\n<p>Die Feststellung eines solchen Ergebnisses das der \u00d6ffentlichkeit vorgestellt wird ist aus unserer Sicht schwer\u001fwie\u001fgend und von gro\u00dfer Tragweite f\u00fcr uns alle!<\/p>\n<p>Die ungez\u00fcgelten Maschineneins\u00e4tze werden von der Forstverwaltung weiter angewiesen und provozieren Fehl\u001fleis\u001ftungen mit un\u001fab\u001fsehbar schwe\u001f\u001f\u001f\u001fren Folgen f\u00fcr weite Landschafts\u001fr\u00e4ume und\u00a0 ihre Lebewesen \u2026 Der Umgang mit den B\u00f6den, die un\u001fsere Lebensgrundlage bilden, ist weltweit-auch in Deutschland-besorgniser\u001fregend!<\/p>\n<p>Deshalb fragen wir Sie als Vertreter von DIN CERTCO, ob der Sinn der bevorstehenden \u00dcberpr\u00fcfung darin be\u001fstehen kann, die vorhan\u001fde\u001fne R\u00fcckegassen\u001fkonzeption von Forst BW trotz schwerster M\u00e4ngel zu best\u00e4tigen, den wissen\u001fschaft\u001flichen Kenntnisstand im Hinblick der Folgesch\u00e4den zu ignorieren und den Ablauf und die Pr\u00fc\u001ffung\u00a0 der objektiv vorliegender Boden\u001fsch\u00e4den im Sch\u00f6nbuch in nicht nachvollziehbarer Form zu verwalten? Die gan\u001fze Auf\u001fmerksamkeit gilt ei\u001fnem er\u001fdach\u001f\u001f\u001ften Sys\u001ftem, nicht den B\u00f6den die es vorgibt sch\u00fctzen zu wol\u001flen und es wird dabei deutlich, wer das zweifelhafte Sagen behal\u001ften will. Dazu passt auch, dass wir bei einer Teilna\u001fhme am Audit ein Sprechver\u001fbot h\u00e4tten einhalten m\u00fcssen und zum Audit selbst uns nicht in der \u00d6f\u001ffentlich\u001fkeit h\u00e4tten \u00e4u\u001f\u00dfern d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Wir wollen weiter fragen, warum DIN CERTO\/vorher LGA INTERCERT\/ mit der Mutter T\u00dcV RHEINLAND als Zertifizierungsstelle keinen Einfluss auf die notwen\u001fdige \u00c4nde\u001frung der FSC-Richtlinien, hier den Bodenschutz betreffend, geltend macht?<\/p>\n<p>Die Haltung\u00a0 zu den Sch\u00e4\u001fden provoziert den Sachverstand auf negative Weise, sie geht mit einem wachsenden Vertrauens\u001fverlust in die Forst\u001fwirt\u001fschaft und Politik, in den FSC und in die Zertifizie\u001frung\u001fstellen einher und for\u001fdert zum Widerstand heraus. Daseinsvor\u001fsor\u001fge ist ein Anrecht aller Menschen und die B\u00f6den sind eine wich\u001fti\u001fge Lebensgrundlage. Es bedarf notwendi\u001fger Entscheidung\u001fen die aus ethischen Verkn\u00fcpfungen, dem Willen, die Schadwirkungen einzu\u001fd\u00e4mmen und aus der Erkenntnis entspringen, dass die wirt\u001fschaf\u001f\u001ftende Gesell\u001fschaft die Na\u001ftur sch\u00fctzen muss, um das eigene \u00dcb\u001fer\u001f\u001fleben zu sich\u001fern. Die Beteiligten haben hier eine besondere\u00a0 Verant\u001fwor\u001ftung zu tragen und weil dies schwerwiegend ist m\u00fcssen B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen beteiligt werden.<\/p>\n<p>Ihr Vorschlag in der Sache mit Herrn Forneck Kontakt aufzunehmen macht deshalb keinen Sinn, weil er allein an der Situation nichts \u00e4ndern kann. Ob der Versuch, Herrn Minis\u001fter Bonde, Herrn Lieber von ForstBW, den Land\u001ftags\u001fab\u001fgeordneten der Sch\u00f6nbuchanrainerwahlkreise unseren Boden\u001fschutzentwurf vorzulegen Sinn gemacht hat oder machen wird, wird sich erst zeigen.<\/p>\n<p>Herr Seizinger von FSC schreibt zu unserem Entwurf:<br \/>\n\u201edas Bodenschutzkonzept ist beacht\u001flich und sicher ein gutes Bespiel, wie man der Frage Boden\u001fschutz im Forst begegnen kann\u201c.<\/p>\n<p>Dennoch stellen wir fest, dass Zertifikatsgeber(FSC), Zertifikatsnehmer (ForstBW)und Zertifizierungs\u001fstelle (DIN CERTCO) bisher nicht in der Lage sind, zur Feststellung von Bo\u001fden\u001fsch\u00e4\u001fden geeignete Schadens- oder Toleranz\u001fgrenz\u001fwerte festzusetzen.<\/p>\n<p>Wir haben in der mail vom 27. Juli 2015 auf schwere Bodensch\u00e4den bei der Holzernte 2014\/2015 hin\u001fgewiesen. Dazu haben wir Ihnen Fotos unseres Mitgliedes\u00a0 Harald Kunz, die dieser im Staatswald T\u00fc\u001fbingen in den Waldab\u001fschnitten Br\u00e4uningshalde, am 21.02.2015 aufgenommen, sowie Dickne Weg und Stein\u001fgart am 22. 02.2015 auf\u001fgenommen, vorgelegt. Die Standorte Dickne Weg und Steingart ha\u001fben wir sp\u00e4ter ge\u001fmeinsam mit Redakteuren der B\u00f6blinger Zeitung, dem Schw\u00e4bischen Tagblatt und der Stuttgarter Zeitung aufgesucht.\u00a0 Beim ersten Lokal\u001fter\u001fmin haben wir die Sch\u00e4den an\u001fschau\u001flich ge\u001fmacht, beim zweiten Begang haben wir den Redakteuren die Ziel\u001fsetzung des von uns vorgelegten Bo\u001f\u001f\u001fden\u001fschutzkon\u001fzep\u001ftes erl\u00e4utert. In den genannten Zeitungen wurde berich\u001ftet. Sie k\u00f6nnen also da\u001fvon ausgehen, dass die ge\u001fnann\u001f\u001ften Schadorte glaubw\u00fcrdig sind.<\/p>\n<p>Sie laden uns zur Teilnahme am geplanten Audit ein und schreiben, der Zertifikatsinhaber Forst BW habe der Teilnahme von Vertretern der Initiative zugestimmt.<\/p>\n<p>Wie Ihnen ja bekannt ist, haben wir trotz einer sehr umfangreich ausgearbeiteten Beschwerde am ver\u001fgan\u001fge\u001fnen Audit nicht teilgenommen. Der Grund hierzu war, dass wir drei Tage\u00a0 vor dem Audit- mit den Durchf\u00fchrungs\u001fbestimmungen des FSC \u2013 in juristisch verklausulierter, englischer Sprache \u2013 vertraut ge\u001fmacht wur\u001fden. Die Be\u001fstimmungen sahen im Wesentlichen vor, dass wir mit unserem Einverst\u00e4ndnis der Teil\u001fnahme am Audit ein Sprechverbot w\u00e4hrend des Audits akzeptieren, keine Fotos anfertigen und uns her\u001fnach in der \u00d6ffentlichkeit zum Ablauf, Geschehen und den Feststellungen nicht \u00e4u\u00dfern d\u00fcrfen. Das ha\u001fben wir abgelehnt und unsere Teil\u001fnahme abgesagt.<\/p>\n<p>Wir werden an dem geplanten Audit gerne teilnehmen soweit sie nicht auf Einhaltung dieser Re\u001fgeln beste\u001fhen.<br \/>\nAls weitere wichtige Voraussetzung bitten wir darum, uns das Beurtei\u001flungssys\u001ftem f\u00fcr die Audito\u001fren offenzu\u001flegen.\u00a0 Einen Vorschlag f\u00fcr ein potentielles Beurteilungssystem haben wir mit der Vor\u001flage unseres Konzep\u001ftes gemacht.<\/p>\n<p>Wir bitten Sie um Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass wir Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Zusage zu unserer Teil\u001fnah\u001fme am Audit geben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>INITIATIVE WALDKRITIK<br \/>\nRichard Koch\u00b7Harald Kunz\u00b7Dr. Andreas Luther<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\">Auf die Email von\u00a0Herrn Prof. Dr. Sch\u00e4ffer haben wir wie folgt geantwortet:<a id=\"antwort-pds\"><\/a><\/span><\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Sch\u00e4ffer,<\/p>\n<p>herzlichen Dank f\u00fcr Ihre Antwort mit Ihren Anmerkungen zu unserem Bodenschutzkonzept.<\/p>\n<p>Wir finden uns in der Sorge um die St\u00f6rung und Zerst\u00f6rung des Waldbodens mit seinen Folgen f\u00fcr den Waldorganismus, die mit der Entwicklung und dem Einsatz maschineller Holzerntewerkzeuge in besorgniserregender Weise zugenommen hat, gro\u00dfenteils durch Ihre Ausf\u00fchrungen best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Auch wir w\u00fcrden \u201eeine Versachlichung der Diskussion um die Einhaltung des Bodenschutzes bei der Waldbewirtschaftung im Sch\u00f6nbuch\u201c sehr begr\u00fc\u00dfen, auch wir sind der Meinung, dass eine \u201equantita\u00adtive Erfassung und Bewertung von Bodensch\u00e4den, die unter Beachtung der Forst BW-internen Quali\u00adt\u00e4ts\u00adstandards in den vergangenen Jahren bei den durchgef\u00fchrten Hiebsma\u00dfnahmen entstanden sind,\u201c sinnvoll und notwendig w\u00e4re. Wir stimmen Ihnen zu, dass anhand \u201edieser Inventurergebnisse das aktuell angewandte Qualit\u00e4tssicherungssystem \u00fcberpr\u00fcft und bei Bedarf nachjustiert oder um weitere Standards erg\u00e4nzt werden k\u00f6nnte.\u201c Allerdings sind wir auch der Meinung, dass bei diesen Erhebungsma\u00dfnahme ALLE Altsch\u00e4den ebenso aufgenommen und bewertet werden m\u00fcssten.<\/p>\n<p>Sicher stimmen Sie mit uns darin \u00fcberein, dass der Einsatz von Maschinen der gegenw\u00e4rtigen Bau\u00adarten den Lebensraum zerschneidet, die Vegetation, den Bodenaufbau und das Bodengef\u00fcge zer\u00adst\u00f6rt, Wasserstau und F\u00e4ulnis bewirkt, das Lebensgeflecht von Wurzel, Bodenpilzen und das Leben von kleinsten Lebewesen zerst\u00f6rt . Wir k\u00f6nnen also sagen, dass in Folge des Einsatzes der Maschinen bei der Holzernte schwere \u00f6kologische St\u00f6rungen einhergehen.<\/p>\n<p>Dieser Einsatz widerspricht den forstlichen Zielen einer naturnahen und nachhaltigen Waldwirt\u00adschaft. Er widerspricht auch der Intension des Waldgesetzes und somit den Zielen einer ordnungs\u00adgem\u00e4\u00dfen Forstwirtschaft.<\/p>\n<p>Die f\u00fcr die Planung, Ausrichtung und Durchf\u00fchrung Verantwortlichen in der Forstwirtschaft scheinen vergessen zu haben, dass bei ihren Handlungen die Verletzlichkeit des Wesens der Natur und die m\u00f6g\u00ad\u00adlichen Folgen f\u00fcr die Menschen noch wesentlich umfangreicher als bisher zu bedenken sind. Die Forstverwaltung tr\u00e4gt bei Ihren Anweisungen eine gro\u00dfe Verantwortung auf die wir ausdr\u00fccklich hin\u00adweisen wollen. Wir sind der Auffassung, dass dieser Verantwortung bisher im Sch\u00f6nbuch nicht ge\u00adn\u00fc\u00adge getan wird.<\/p>\n<p><em><strong>Wie kann es sein, dass mit dem vorhandenen Wissen um die Sch\u00e4den f\u00fcr den Waldboden, diese Sch\u00e4den als sich im Rahmen befindend abgetan werden?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Das Erscheinungsbild der Fahrspur ist das sichtbare Ergebnis von einwirkenden Kr\u00e4ften auf den Waldboden. Dass sich St\u00f6rungen einstellen, dass Lebensprozesse schwer beeintr\u00e4chtigt werden, kann unschwer an sichtbaren Zeichen abgelesen werden.<\/p>\n<p>Die Wissenschaft wird, das ist ihre Aufgabe, diese St\u00f6rungen soweit \u00fcberhaupt m\u00f6glich, in einem lang angelegten Prozess zur Darstellung bringen, erl\u00e4utern und Empfehlungen abgeben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Initiative hat schwere Sch\u00e4den dokumentiert und mahnt die r\u00fccksichtslose Art und Weise des Vorgehens in der \u00d6ffentlichkeit an und hat nun auch einen Entwurf vorgelegt.<\/p>\n<p>Die Spur ist die Folge von Entscheidungen und Handlungen sowohl in einem Vorfeld angelegt, als auch an einem bestimmten Ort gebunden, zum Zeitpunkt der Ausf\u00fchrung an bestimmte Bedingungen gekn\u00fcpft.<\/p>\n<p>Die Forstverwaltung hat mit der Feinerschlie\u00dfungsrichtlinie und dem R\u00fcckegassenkonzept Instru\u00admente der Holzernte erdacht. Als wirksame Ordnungssysteme m\u00fcssten Sie den Schutz der B\u00f6den sicherstellen, sie m\u00fcssten die Einhaltung gew\u00e4hrleisten und Nichteinhaltung sanktionie\u00adren. Es wird also deutlich, dass die Fahrspur als das Ergebnis von Vor\u00fcberlegungen, aufge\u00adtragener An\u00ad\u00adweisung und nachgekommener Erf\u00fcllung angesehen werden kann. Da sich schwere Bo\u00adden\u00adsch\u00e4\u00adden im Sch\u00f6nbuch trotz Feinerschlie\u00dfungsrichtlinie und R\u00fcckegassenkonzept nachweisen lassen, kann man sagen, dass beide Instrumente bei der Anwendung im Sch\u00f6n\u00adbuch die un\u00adter\u00adschiedlichsten M\u00e4ngel zeigen und deshalb in der Praxis versagen. Das haben die Verantwort\u00adlichen zur Kenntnis zu nehmen.<\/p>\n<p>Wir sind Ihnen dankbar, dass Sie nochmals ausf\u00fchrlich darauf hingewiesen haben, dass Ihre Aussage hinsichtlich der 50% Bodensch\u00e4den sich fast ausschlie\u00dflich durch ungeregelte Befahrungen ergeben haben. Ihre Feststellung der Verformungssch\u00e4den bezieht sich dabei nicht auf den Sch\u00f6nbuch, wohl aber auf die Waldfl\u00e4chen in ganz Baden-W\u00fcrttemberg!<\/p>\n<p>Unserer Meinung nach gen\u00fcgt es jedoch nicht zwischen aktuellen R\u00fcckegassen und \u201eungere\u00adgelter Befahrung\u201c zu unterscheiden. R\u00fcckegassen wurden in vielen Best\u00e4nden mehrfach umverlegt, ent\u00adsprechend dem jeweiligen Stand der Technik, und es wurde eine systematische Erschlie\u00dfung ein\u00adge\u00adlegt, ohne die fr\u00fchere (standortbeachtende) Erschlie\u00dfung zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Es ist unserer Meinung nach \u201eirref\u00fchrend\u201c, nun alles andere als die aktuelle Erschlie\u00dfung als \u201eungere\u00adgelte Befahrung\u201c zu interpretieren.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich fand ungeregelte Befahrung nur \u00fcber einen kurzen Zeitraum bei Einf\u00fchrung der (Bauern-) Schlepperr\u00fcckung in einigen Best\u00e4nden statt (ausreichender Baumabstand, keine Verj\u00fcngung auf der Fl\u00e4che). Die damaligen Sch\u00e4den waren nicht sichtbar (leichte Schlepper, einmalige Befahrung, keine Befahrung weicher B\u00f6den), trotzdem wird sie jetzt als wesentlich sch\u00e4dlicher dargestellt, als die gegenw\u00e4rtige Vorgehensweise.<\/p>\n<p>Ihre Unterscheidung zwischen R\u00fcckegassen und ungeregelter Befahrung(en) k\u00f6nnte den Eindruck sug\u00adgerieren, dass bei R\u00fcckegassen keine Bodensch\u00e4den mehr zu erwarten sind, dem ist jedoch nicht so, wie wir anhand von Beispielen aus den letzten beiden Erntewintern zeigen konnten.<\/p>\n<p>Der \u201etechnisch- organisatorische Aufwand\u201c in unserem Konzept ist gegen\u00fcber den aktiven Syste\u00admen zweifellos gr\u00f6\u00dfer. Ein Mehraufwand zum Schutz der B\u00f6den und Boden\u00adfrucht\u00adbarkeit m\u00fcsste zwin\u00adgend gelten. Er darf nicht als Argument gegen die Zielsetzung des Kon\u00adzepts, das eine Minimie\u00adrung der Sch\u00e4den fordert eingesetzt werden, um dann die Tolerie\u00adrung der Boden\u00adsch\u00e4\u00adden als eine Zwangs\u00adfolge des Technikeinsatzes, als eine sich im Rahmen be\u00adfindliche Be\u00adgleit\u00aderscheinung darge\u00adstellt werden. Das genau wird von der Forstverwaltung bisher getan!<\/p>\n<p>Wenn die Priorit\u00e4t des Bodenschutzes zu Gunsten technisch-\u00f6konomischer Belangen aufgeben wird, das zeigt die Praxis, \u00f6ffnen sich T\u00fcr und Tor f\u00fcr die Zerst\u00f6rungen des Bodens, deren Schutz wir ja fordern.<\/p>\n<p>Es w\u00fcrde der Eindruck erweckt werden, dass sich Holzernte nur mit dem Preis des Verlustes an Wald\u00adboden\u00adfl\u00e4\u00adche durchf\u00fchren lasse. Auf diese Weise ent\u00adst\u00fcn\u00adde der Ein\u00addruck, dass die Sch\u00e4den bei der Nutzung des Waldes unvermeidbar w\u00e4ren. Leider wird diese Auffassung von Forstleuten vertreten die Gemeinde\u00adr\u00e4te, B\u00fcrgermeister, private Waldbesitzer und Po\u00adli\u00adtiker beraten.<\/p>\n<p>Einw\u00e4nde erscheinen gegen\u00fcber den Fachleuten als unberechtigt, sie werden nicht ernst genommen obgleich die Vereinbarungen von Rio (1992) die Mitwirkung der B\u00fcrger an einer gemeinsamen Ver\u00adant\u00adwortung an einer nachhaltigen Ent\u00adwick\u00adlung ausdr\u00fccklich betont. In der Stockholmer Erkl\u00e4rung von 1972, werden Zusagen der Zusammenarbeit zur Pflege des \u00d6kosystems, der finanziellen Ver\u00adpflich\u00adtung der Schadensverursacher, die Pr\u00fcfung der Umweltvertr\u00e4glichkeit eines Werkes (hier des Einsatzes der Transportfahrzeuge) gemacht. Warum blieben die Auswirkungen des Einsatzes der Ma\u00adschinen hinsichtlich der Folgen ungepr\u00fcft?<\/p>\n<p>F\u00fcr eine gemeinsame Daseinsvorsorge ist eine gemeinsame L\u00f6sungsfindung von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung.<\/p>\n<p>Die Forstverwaltung hat ihr Vorgehen bei der Holzernte so abzustimmen, dass die Vermeidung von Sch\u00e4den allererste Priorit\u00e4t darstellt. Kommt Sie dieser berechtigten Forderung nicht nach, w\u00fcrde die Glaubw\u00fcrdigkeit einer nachhaltigen und naturnahen Bewirtschaftung des Sch\u00f6nbuchs grunds\u00e4tzlich in Frage gestellt. Wir k\u00f6nnen auf Grundlage unserer Erfahrungen und Gespr\u00e4che sagen, dass die Bev\u00f6lkerung der Vorgehensweise der Forstverwaltung ablehnend gegen\u00fcbersteht. Ginge das Vertrauen und die Glaub\u00adw\u00fcrdigkeit an die Forstverwaltung verloren, h\u00e4tte dies schwerwiegende Folgen auch f\u00fcr die Gemeinschaft. Es l\u00e4sst sich unschwer erkennen, dass das Bild von einer nachhaltigen und naturna\u00adhen Bewirtschaftung des Sch\u00f6nbuchs in einen Zusammenhang mit ethischen \u00dcberlegungen in Ver\u00adbin\u00addung gestellt werden muss!In der bisher erfolgenden Holznutzung bestimmen technische und wirtschaftliche Vorstellungen die Handlungsweise. In vielen Nebenreden werden, kommt man auf die Sch\u00e4den zu sprechen, diese Vorstellungen verteidigt. So sagt man, r\u00fccksichtsvollere Verfahren k\u00e4men zu teuer, Arbeitspl\u00e4tze gerieten in Gefahr, die Anschaffungskosten der Maschinen geb\u00f6te die Hin\u00adnah\u00adme der Sch\u00e4den \u2026 und zuletzt sei das Wasserloch Refugium f\u00fcr die Amphibien. Die Reihe solcher Entgegnungen lie\u00dfe sich unschwer fortsetzen. Wir deuten dies den Versuch die Unhalt\u00adbarkeit der Sch\u00e4den, deren Unvereinbarkeit mit den forstlichen Leitzielen naturnaher und nachhal\u00adtiger Wald\u00adbe\u00adwirtschaftung und dem hieraus resultierenden schlechten Gewissen nicht zu vereinbaren sind, zu ra\u00adtiona\u00adlisieren.<\/p>\n<p>Prof. Matthies von der TU M\u00fcnchen gelangt zu dem Ergebnis: <em><strong>\u201eDie billigende oder vor\u00ads\u00e4tzliche Inkaufnahme von Bodensch\u00e4den im Bereich der R\u00fcckegassen ist somit eigentlich gesetzes\u00adwidrig, der blo\u00dfe \u201eErhalt der technischen Befahrbarkeit\u201c ist es auf jeden Fall.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Die Zeichen einer \u00f6kologischen Katastrophe die im Raum steht, die uns alle betrifft, scheinen allm\u00e4h\u00adlich zu der Einsicht zu f\u00fchren, dass die ungez\u00fcgelten Maschineneins\u00e4tze zu einer Fehlleistung mit un\u00adab\u00adsehbar schwe\u00adren Folgen f\u00fcr weite Landschaftsr\u00e4ume und ihre Lebewesen auszuufern dro\u00adhen. Mit den bisherigen Verhaltensweisen wird sich der Lebensraum dauerhaft nicht sichern lassen.Die Forst\u00adverwaltung hat die Verpflichtung alle Akteure einzubeziehen und im Falle ungesich\u00aderter Kenntnis die immer bleibt, die Ma\u00dfnahmen so zu ergreifen, dass der Schutz der Waldb\u00f6den vorran\u00adgig gew\u00e4hrleis\u00adtet wird. Das ist die Botschaft und Mahnung in den Leittexten namhafter Wissenschaftler und Vertre\u00adtern der ver\u00adschie\u00ad\u00addensten gesellschaftlichen Institutionen die den Schutz unseres Lebensraumes, den Schutz der Erde anmahnen. Dieser Auffassung haben wir uns angeschlossen! Bedenkt man die Quan\u00adti\u00ad\u00adfizierung der Bodensch\u00e4den und Bodenverluste in Deutschland und in der Welt so ist dies Anlass zu gro\u00dfer Sorge.<\/p>\n<p>Welche Bedeutung kommt nun der Arbeit der Initiative zu.<\/p>\n<p>Die Initiative hat die massiven Bodensch\u00e4den im Sch\u00f6nbuch dokumentiert und diese Sch\u00e4den in der \u00d6ffentlichkeit mit dem Ziel bekannt gemacht, die Vorgehensweise bei der Holzernte mit der Ziel-<\/p>\n<p>se\u00ad\u00adtzung m\u00f6glichst wenig Sch\u00e4den anzurichten, zu \u00e4ndern. Ihre Mitwirkung und Teilhabe an der Da\u00adseinsvorsorge, an der Entwicklung ethischer Grunds\u00e4tze zu einer naturnahen und nachhaltigen Be\u00adwirtschaftung des Sch\u00f6nbuchs werden offenbar nicht gen\u00fcgend ernst genommen. Wir haben die Bo\u00addenschutz\u00fcberlegungen bewusst mit den Worten, Entwurf und Konzept \u00fcberschrieben. Der Entwurf sucht die Sch\u00e4den einzugrenzen und zielt auf die L\u00f6sung eines verbesserten Bodenschutzes. Und selbst wenn man andere \u201cDifferenzierung nach Bodentypen und Substratgruppen\u201c vorschlagen w\u00fcr\u00adde, was jedem frei steht, w\u00fcrde dies aus Sicht eines Bodenkundlers zu keiner Lockerung unserer Vor\u00adschl\u00e4ge f\u00fchren. Was k\u00f6nnte man gegen unser Diskussionspapier also einwenden?<\/p>\n<p>Wir haben Beschwerde bei FSC eingelegt und haben die Erfahrung gemacht, dass es f\u00fcr eine ver\u00adbind\u00adliche Bestimmung der Bodensch\u00e4den, ausgel\u00f6st durch Maschineneins\u00e4tze bislang keine Kriterien gibt. Den gemeinsam geplanten Audit haben wir abgesagt, weil wir nicht auf unser Meinungs\u00e4u\u00ad\u00dfe\u00adrungsrecht verzichten wollten.<\/p>\n<p>Wir glauben fest, dass wir mit unserem Entwurf zu einer Verbesserung des Bodenschutzes im Sch\u00f6n\u00adbuch beitragen k\u00f6nnen. Immerhin zeigen uns die Antworten an, dass wir auf dem richtigen Weg sind!<\/p>\n<p>Herr Prof. Dr. Wilke von der TU Berlin schl\u00e4gt im Hinblick auf die Beeintr\u00e4chtigungen der biologischen Bodenfunktionen die Einf\u00fchrung eines Schwellenwertes f\u00fcr die Befahrung vor. Diese \u00dcberlegung soll\u00adte auch Teil der Richtlinien des FSC werden.<\/p>\n<p>Vertreter der Landespolitik melden sich zu Wort. Von Ihnen Herr Prof. Sch\u00e4ffer, von Herrn Prof. von Wilpert und Herrn Dr. Eberle wissen wir, dass Sie am Regierungspr\u00e4sidium T\u00fcbingen mit Herrn Strittmatter an einer \u00dcberarbeitung des Landeskonzeptes t\u00e4tig sind.<\/p>\n<p>Es gibt also durchaus Reaktionen auf unser Anliegen.<\/p>\n<p>Wir sind der festen \u00dcberzeugung, dass der von uns vorgelegte Entwurf dazu beitragen kann, den Waldboden im Sch\u00f6nbuch besser zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Dies kann f\u00fcr die anstehende Holzernte im Winter auf folgende Weise gelingen:<\/p>\n<p>=&gt; die Befahrung befahrungsempfindlicher Standorte wird vermieden<\/p>\n<p>=&gt; die Erschlie\u00dfung befahrungsempfindlicher Standorte wird vermieden<\/p>\n<p>=&gt; der Technikeinsatz ist bei schlechten Witterungsbedingungen einzustellen<\/p>\n<p>=&gt; Hiebsorte und Art des Technikeinsatzes sollen der \u00d6ffentlichkeit bekannt gegeben werden<\/p>\n<p>=&gt; die Arbeit ist zu dokumentieren<\/p>\n<p>=&gt; der Umfang der seitherigen Bodensch\u00e4den wird im Zuge der Inventur erfasst(dieser Punkt wird ja auch von Ihnen erw\u00e4hnt)<\/p>\n<p>=&gt; die Forstverwaltung verpflichtet sich zur Einhaltung genannter Inhalte<\/p>\n<p>Wir schlagen erneut die Entwicklung eines ganzheitlichen Konzeptes der Nutzung f\u00fcr den Sch\u00f6nbuch unter Beteiligung aller Akteure vor.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>INITIATIVE WALDKRITIK<a id=\"pds\"><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Kunz,<\/p>\n<p>herzlichen Dank f\u00fcr die \u00dcbersendung Ihres Bodenschutz-Konzeptes. Ich habe Ihnen meine grunds\u00e4tzlichen Anmerkungen zu diesem im beiliegenden Dokument zusammengefasst:<\/p>\n<p>Anmerkungen zum Bodenschutzkonzept der Initiative Waldkritik<br \/>\nBei der Nutzung des Rohstoffes Holz wird in die nat\u00fcrlichen Prozessabl\u00e4ufe von Wald\u00f6kosystemen eingegriffen. So werden beim Einsatz schwerer Forstmaschinen Waldb\u00f6den belastet, verformt und ihre Funktionalit\u00e4t beeintr\u00e4chtigt. In den zur\u00fcckliegenden Jahren standen die regionalen Forstbeh\u00f6rden zunehmend in der Kritik, nicht sorgsam und teilweise gesetzeswidrig mit der Ressource Boden umzugehen. Aus dem zu begr\u00fc\u00dfenden Interesse an der Erhaltung der Funktionsvielfalt der W\u00e4lder und der Waldb\u00f6den, hat die Initiative Waldkritik ein \u201eBodenschutz-Konzept f\u00fcr den Sch\u00f6nbuch\u201c vorgelegt.<br \/>\nAls ein unwidersprochener Bodenvorsorgegrundsatz beim Einsatz von Forstmaschinen hat sich in befahrbaren Lagen bereits seit den 1980er Jahren die Vermeidung fl\u00e4chiger Befahrung etabliert. Die Bindung des Maschineneinsatzes auf unbefestigte Fahrtrassen war ein Meilenstein im forstlichen Bodenschutz, da der \u00fcberwiegende Teil der Waldfl\u00e4che hierdurch langfristig gesch\u00fctzt werden kann. Nur wenn diese R\u00fcckegassen auf Dauer angelegt und nutzbar sind, kann ein maximaler Schutz der unbefahrenen Waldfl\u00e4che erreicht werden. Ungeregelte Befahrung f\u00fchrte zu einem sehr hohen Fl\u00e4chenanteilen verformter Waldb\u00f6den abseits von R\u00fcckegassen. Diesen Sachverhalt habe ich in meiner Dissertation anhand von Ergebnissen aus der landesweiten Bodenzustandserfassung beschrieben. Das Ergebnis \u201eVerformungssch\u00e4den auf den befahrbaren Waldfl\u00e4chen in der H\u00d6HE VON 50 PROZENT\u201c wird von der Initiative aus meiner Arbeit zitiert, ohne die ungeregelte Befahrung als Ursache dieses dramatischen Schadensausma\u00dfes zu nennen. Meine Aussage wird dadurch irref\u00fchrend in den Kontext der aktuellen Befahrungssch\u00e4den im Sch\u00f6nbuch gestellt.<br \/>\nDem Bodenschutz-Konzept der Initiative Waldkritik liegt das sogenannte \u201eSpurtypenkonzept\u201c zugrunde, das in seiner urspr\u00fcnglichen Fassung von Bodenkundlern der Eidgen\u00f6ssi-schen Forschungsanstalt f\u00fcr Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in der Schweiz abgeleitet wurde. Ziel dieses Klassifikationsverfahrens ist es, Bodenver\u00e4nderungen im Hinblick auf ihre \u00f6kologische Schadenswirkung insbesondere der Beeintr\u00e4chtigung des Waldbodens hinsicht-lich seiner Funktion als Wurzelraum f\u00fcr die Waldb\u00e4ume und als Lebensraum f\u00fcr Bodenorga-nismen zu charakterisieren und diesen Indikator f\u00fcr das Bodenschutzmanagement zu nutzen. Es wurde ein Schwellenwert von 10 cm Spureintiefung definiert, ab welchem ein intole-rabler \u00f6kologischer Schaden zu erwarten sei. Diese Annahme wurde ohne weitere Differenzierung nach Bodentypen oder Substratgruppen verallgemeinert.<br \/>\nAus einer Vielzahl von bodenkundlichen Untersuchungen in Mitteleuropa ist bekannt, dass eine schadensfreie Befahrung von Waldb\u00f6den nicht m\u00f6glich ist. \u201eUnkritisch\u201c befahrbare Sandb\u00f6den oder B\u00f6den mit hohen Steinanteilen spielen in unserer Region keine Rolle und lang anhaltende Frostperioden, die zu einer Stabilisierung der B\u00f6den f\u00fchren k\u00f6nnten, haben heute schon singul\u00e4ren Charakter und werden im Zuge des Klimawandels weiter an Bedeutung verlieren. Es muss also davon ausgegangen werden, dass Befahrung grunds\u00e4tzlich zu einer Sch\u00e4digung des Waldbodens f\u00fchrt. Von einer \u201e\u00f6kologischen Vertr\u00e4glichkeit\u201c der Befah-rung zu sprechen, ist fahrl\u00e4ssig. Aufgrund der Standortsvielfalt im Sch\u00f6nbuch und der anzu-zweifelnden Allgemeing\u00fcltigkeit der \u00f6kologischen Schadensschwellendefinition \u00fcber Spurtyp und Spurtiefe ist die darauf aufbauende Definition von Vorkehrungsma\u00dfnahmen \u00e4u\u00dferst fragw\u00fcrdig. Dies gilt umso mehr, da Fahrbewegungen heute weit \u00fcberwiegend auf bereits befahrenen und damit bereits vorgesch\u00e4digten R\u00fcckegassen stattfinden.<br \/>\nDie im Bodenschutzkonzept der Initiative Waldkritik formulierten technischen und organisa-torischen Vorkehrungen zur Vermeidung von Bodensch\u00e4den sind sowohl in den baden-w\u00fcrttembergischen Richtlinien zur Beachtung des Bodenschutzes bei der Holzernte wie auch in den Leitlinien weiterer Bundesl\u00e4nder als Handlungsempfehlungen formuliert. Abweichend von den Vorgaben der baden-w\u00fcrttembergischen Richtlinien orientiert sich das Konzept der Initiative Waldkritik bei der Zuordnung der technisch-organisatorischen Vorgehensweisen an der \u00f6kologischen und technischen Beurteilung von Spurtypen. Auf die Schwierigkeit der In-terpretation der Spurtypen im Hinblick auf die \u00f6kologische Schadensbewertung wurde be-reits oben hingewiesen. Widerspr\u00fcchlich ist hierbei, dass bei \u00f6kologisch wie technisch ver-tr\u00e4glicher Beurteilung des Standortstyps \u201eTrocken\u201c technische Vorkehrungen f\u00fcr die Befahrung (Einsatz von Breitreifen oder Bogie-B\u00e4ndern) getroffen werden sollen. Dies l\u00e4sst sich sachlich aus der vorangegangenen Spur- und Standortstypenzuordnung nicht begr\u00fcnden.<br \/>\nEine stand\u00f6rtliche Differenzierung von technisch-organisatorischen Vorgehensweisen lie\u00dfe sich unter gro\u00dffl\u00e4chig homogenen Bodenverh\u00e4ltnissen unproblematisch in die Planung von Holzerntema\u00dfnahmen umsetzen. Unter rasch wechselnden Standortsverh\u00e4ltnissen, wie sie im Keuperbergland \u00fcberwiegend vorliegen, st\u00f6\u00dft eine kleinteilige, an den Standortsverh\u00e4lt-nissen orientierte Ma\u00dfnahmenplanung an Grenzen. Dieser Ansatz f\u00fchrt zu einem technisch-organisatorischen Aufwand, der die praktische Umsetzbarkeit des Konzeptes in Frage stellt.<br \/>\nWeder \u00e4sthetisch noch im Sinne einer nachhaltigen, an den Grunds\u00e4tzen der Bodenvorsorge orientierten Waldwirtschaft, sind tief in den Waldboden eingreifende Fahrspuren akzepta-bel. Das Vorsorgekonzept der Vermeidung von fl\u00e4chigen Sch\u00e4den durch die Schadenskon-zentration kann nur funktionieren, wenn die R\u00fcckegassen langfristig benutzbar bleiben. Es ist daher sinnvoll, in einem Bodenschutz-Konzept einen einfachen Indikator wie z.B. die ma-ximal tolerable Spureintiefung mit Grenzwertregelung zu definieren und daran technische und organisatorische Vorkehrungen zu kn\u00fcpfen. Bei der Festlegung des Grenzwertes sind auch negative Folgewirkungen der Befahrung wie z.B. ein beschleunigter Wasserabfluss oder eine eventuell dadurch ausgel\u00f6ste Erosion von Bodenmaterial aus den Fahrspuren zu be-r\u00fccksichtigen. Ob diese Effekte bei Spurtiefen von 10 cm, 20 cm oder 40 cm auftreten, kann f\u00fcr die im Sch\u00f6nbuch vorkommenden Waldb\u00f6den derzeit nicht beantwortet werden. Zu die-sen Fragen besteht noch Forschungsbedarf, da der derzeitige Wissensstand unzureichend ist.<br \/>\nBeim Einsatz von Forstmaschinen m\u00fcssen neben dem Boden auch weitere Schutzg\u00fcter aus den Bereichen Naturschutz- und Wasserschutz beachtet werden. Gleichzeitig sollen Arbeits-sicherheit und Wirtschaftlichkeit bei der Holznutzung gew\u00e4hrleistet bleiben. Beim Einsatz von Forstmaschinen ist damit ein vielschichtiges Optimierungsproblem zu l\u00f6sen. Die derzei-tige Diskussion um den Aspekt des Bodenschutzes wird zwischen der Initiative Waldkritik und den Vertretern von ForstBW sehr emotional gef\u00fchrt. W\u00e4hrend die Initiative an Fallbei-spielen das Versagen der internen Qualit\u00e4tsstandards in den \u00f6ffentlichen W\u00e4ldern anpran-gert, wird von der Gegenseite auf die ungerechtfertigte und polemische Verallgemeinerung der Schadensf\u00e4lle hingewiesen. Besonders deutlich wird dieser Gegensatz in den sachlich unhaltbaren und polemischen Argumenten, die in der Begr\u00fcndung f\u00fcr das Bodenschutzkon-zept der Initiative Waldkritik aufgef\u00fchrt werden (wie beispielsweise \u201eDiese Vorgabe in Ver-bindung mit der systematischen Erschie\u00dfung aller Standorte erweist sich als Blankoscheck zur seitherigen Waldverw\u00fcstung\u201c oder \u201eda\u00df ForstBW in den vergangenen 20 Jahren ein Viel-<br \/>\nfaches an Bodensch\u00e4den in den \u00d6ffentlichen Waldungen des Sch\u00f6nbuchs verursacht hat, als alle Generationen zuvor, in 3000 Jahren Holznutzung\u201c).<br \/>\nZu einer Versachlichung der Diskussion um die Einhaltung des Bodenschutzes bei der Wald-bewirtschaftung im Sch\u00f6nbuch w\u00fcrde meines Erachtens eine quantitative Erfassung und Bewertung von Bodensch\u00e4den, die unter Beachtung der ForstBW-internen Qualit\u00e4tsstan-dards in den vergangenen Jahren bei den durchgef\u00fchrten Hiebsma\u00dfnahmen entstanden sind, beitragen. Anhand dieser Inventurergebnisse k\u00f6nnte das aktuell angewandte Qualit\u00e4ts-sicherungssystem \u00fcberpr\u00fcft und bei Bedarf nachjustiert oder um weitere Standards erg\u00e4nzt werden.<\/p>\n<p>Prof. Dr. J. Sch\u00e4ffer<br \/>\nRottenburg, den 06.09.2015<\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #ffffff;\">.<a id=\"wilke\"><\/a><\/span><\/p>\n<p>Sehr geehter Herr Kunz,<\/p>\n<p>der BVB Fachausschuss &#8220;Biologische Bewertung von B\u00f6den&#8221; hat sich unter meiner Leitung mit den Auswirkungen von Bodenverdichtungen auf Bodenorganismen befasst. Leider zeigten unsere Recherchen, dass der Kenntnisstand zu diesem Thema noch unzureichend ist. Zusammengefasst kamen wir zu folgenden Schlussfolgerungen (s.a. Ver\u00f6ffentlichung Bodenchutz 2 09 im Anhang):<\/p>\n<p>Sowohl bei zoologischen wie auch mikrobiologische Parametern traten bei geringen bis starken Verdichtungen positive und negative Ver\u00e4nderungen auf. Eindeutige Beziehungen zwischen<br \/>\nSchadwirkungen und physikalischen Parametern lie\u00dfen sich nicht ableiten.<br \/>\nAllerdings traten bei Verdichtungen auf effektive Lagerungsdichten &gt; 1,7 g\/cm 3 in Laborexperimenten nur noch negative Ver\u00e4nderungen von Biomasse und C-Mineralisation auf, ein deutliches Indiz,<br \/>\ndass ein Schwellenwert in diesem Bereich auch im Hinblick auf eine Beeintr\u00e4chtigung der biologischen Bodenfunktionen gerechtfertigt erscheint.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>B.-Michael Wilke<br \/>\n&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.<br \/>\nProf. Dr. Dr. Berndt-Michael Wilke<br \/>\nBerlin University of Technology<br \/>\nInstitute of Ecology \/ Berlin<\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><strong><a style=\"color: #008000;\" title=\"Weiter zum Bodenschutz Artikel\" href=\"https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bodenschutz-2-09_52.pdf\" target=\"_blank\">Weiter zu einem wichtigen Aufsatz von Herrn Prof. Wilke, Anneke Beylich und Hans-Rudolf Oberholzer &gt;&gt;&gt;<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"color: #008000;\">Auf die Email von Dr. Murschel haben wir wie folgt geantwortet:<\/span><\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Dr. Murschel,<\/p>\n<p>vielen Dank f\u00fcr Ihre ausf\u00fchrliche Antwort.<\/p>\n<p>Wie Sie sind wir der Meinung, dass eine L\u00f6sung f\u00fcr den Sch\u00f6nbuch einem ganzheitlichen Konzept folgen sollte. Ein solches bedarf tats\u00e4chlich einer gewissen Entwicklungszeit. Eine wirkliche Stakeholder-Betei\u00adligung, der Wald Baden-W\u00fcrttembergs ist FSC- zertifiziert, gibt es bisher\u00a0 leider noch nicht. Wir m\u00f6chten Sie mit unseren Aktivit\u00e4ten er\u00adneut ansto\u00dfen obschon wir in der Vergangenheit bereits\u00a0 mehrfach Vorschl\u00e4ge gemacht haben.<\/p>\n<p>Wir sind wie Sie der Ansicht, dass die Holznutzung im Sch\u00f6nbuch sinnvoll ist.<\/p>\n<p>Wir stimmen mit Ihnen darin \u00fcberein, dass standortspezifische Aspekte die Holzernte bestimmen m\u00fcssen. Dies ist ein zentrales Anliegen unseres Entwurfes.<\/p>\n<p>Fl\u00e4chenhaftes Befahren soll &#8211; wie Sie schreiben &#8211; vermieden werden.<\/p>\n<p>Ziel des vorgelegten Entwurfes ist es, die schweren Bodensch\u00e4den in den R\u00fcckegassen zu vermeiden. Auch hier sind wir einer Meinung.<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten ausdr\u00fccklich feststellen: Das Bodenschutzkonzept der Initiative \u201eWaldkritik\u201c folgt dem Leitgedanken von Paragraph 14 Waldgesetz Baden-W\u00fcrttemberg.<\/p>\n<p>Die von Ihnen in Ihrer mail gew\u00fcnschte Zeit der Umstellung macht aus unserer Sicht eine Festlegung\u00a0 notwendig. Aus diesem Grunde m\u00f6chten wir\u00a0 f\u00fcr die Befahrung schwieriger B\u00f6den im kommenden Winter folgendes vorschlagen:<\/p>\n<ul>\n<li>die Befahrung befahrungsempfindlicher Standorte ist zu vermeiden<\/li>\n<li>die Erschlie\u00dfung befahrungsempfindlicher Standorte ist zu vermeiden<\/li>\n<li>die Arbeit ist bei schlechten Witterungsbedingungen einzustellen<\/li>\n<li>Hiebsorte und die Art des Technikeinsatz sollen der<\/li>\n<li>\u00d6ffentlichkeit bekannt gegeben werden<\/li>\n<li>die Arbeit ist zu dokumentieren<\/li>\n<li>der Umfang der seitherigen Bodensch\u00e4den wird im Zuge der Inventur erfasst<\/li>\n<li>die Forstverwaltung verpflichtet sich zur Einhaltung genannter Inhalte<\/li>\n<\/ul>\n<p>Anders als in Ihren \u00dcberlegungen angestellt, ist der Richtwert f\u00fcr die Spurtiefe in unserem Konzept so eingebunden, dass eben bestimmte Erscheinungsbilder des Technikeinsatzes in Verbindung mit Standort, Bodeneigenart und Feuchte vermieden werden.<br \/>\nDas ist ein zentraler Unterschied zu der von Ihnen erw\u00e4hnten Richtlinie von 2014.<\/p>\n<p>Der von uns angegebene Richtwert von 20 cm ist in diesem Zusammenhang zu sehen.<\/p>\n<p>Wir schlagen Ihnen erneut die Begr\u00fcndung eines Waldmodells f\u00fcr den Sch\u00f6nbuch vor.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\nINITIATIVE WALDKRITIK<\/p>\n<p>Richard Koch \u00b7 Harald Kunz \u00b7 Dr.Andreas Luther<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Kunz,<\/p>\n<p>vielen Dank f\u00fcr die Zusendung des \u201eBodenschutzkonzeptes f\u00fcr den Sch\u00f6nbuch\u201c\u00a0 der Initiative Waldkritik.<\/p>\n<p>Wie ich erfahren habe, ging Ihr Schreiben an einen breiteren Verteiler in der Fraktion Gr\u00fcne und ich wurde gebeten, im Namen der Fraktion zu antworten.<\/p>\n<p>Ich sch\u00e4tze Ihren Einsatz f\u00fcr den Bodenschutz im Forst sehr.<\/p>\n<p>Sie haben sich mittlerweile ein fundiertes Fachwissen angeeignet, was sich in dem zusammengefassten Konzept widerspiegelt. Nach ihren Angaben entstammt das von Ihnen verwendete Schaubild der \u201eRichtlinie Holzerntetechnologien des Staatsbetriebs Sachsenforst 2006\u201c, welches ich in dieser Form nicht mehr auffinden konnte.<\/p>\n<p>Ganz allgemein muss ein nachhaltiger Bodenschutz im Forst einige wesentliche Kriterien ber\u00fccksichtigen:<\/p>\n<p>1.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Eine Holznutzung ist notwendig, wobei ein Anteil ungenutzter W\u00e4lder auch aus Biodiversit\u00e4tsgr\u00fcnden anzustreben ist (Alt- und Totholzkonzept, FSC im Staatsforst, Gesamtkonzeption Waldnaturschutz sowie die Ma\u00dfnahmen, die sich aus dem baden-w\u00fcrttembergischen Klimaschutzgesetz von 2013 ableiten lassen).<\/p>\n<p>2.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bei der Holzernte sind standortsspezifische Aspekte zu ber\u00fccksichtigen (Bodentemperatur, -feuchte, Hangneigung etc.).<\/p>\n<p>3.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ein fl\u00e4chenhaftes Befahren ist strikt zu vermeiden (R\u00fcckegassenkonzeption vom 01.01.2014).<\/p>\n<p>4.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Eine irreversible Sch\u00e4digung der Bodenstruktur ist auch in R\u00fcckegassen zu vermeiden.<\/p>\n<p>5.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Der derzeit g\u00fcltige Richtwert von max. 40 cm Fahrspurtiefe darf aus Bodenschutzgr\u00fcnden nicht erreicht werden<\/p>\n<p>6.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Im Zuge der Umstellung im Forst (wie insbesondere im Sch\u00f6nbuch) sind Monitoring und Qualit\u00e4tssicherung unabdingbar.<\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Kunz, ich bin mir sicher, dass sich viele dieser von mir genannten Punkte auch mit Ihren Vorstellungen decken.<\/p>\n<p>Eine Umstellung im Forst (insbesondere bei der Holzernte mit beauftragten Privatunternehmen) wird einige Zeit brauchen und fordert mitdenkendes und engagiertes Personal im Forst.<\/p>\n<p>Bei unserer letzten gemeinsamen Veranstaltung Ende Juli bei der Forstverwaltung in Bebenhausen konnte ich diesen Willen zur Verbesserung deutlich wahrnehmen.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>Bernd Murschel<br \/>\n&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<br \/>\nDr. Bernd Murschel MdL<\/p>\n<p>Vorsitzender Arbeitskreis L\u00e4ndlicher Raum und Verbraucherschutz<br \/>\nHaus der Abgeordneten<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><em>Hier eine Zuschrift von Herrn Weber, der die Facebook-Seite &#8220;Waldwahrheit&#8221; betreut:<\/em><\/span><\/p>\n<p>B\u00f6den sind das h\u00f6chste Schutzgut unserer W\u00e4lder. Sie sind in ihrer Komplexit\u00e4t das Ergebnis einer Jahrtausende dauernden nat\u00fcrlichen Entwicklung. Wer B\u00f6den ohne Not zerst\u00f6rt, aus welchen angeblichen Notwendigkeiten auch immer, ist Mitverursacher eines Vernichtungswerks.<\/p>\n<p>Bodenzerst\u00f6rung ist im Wertebewusstsein der Forstwirtschaft immer noch eines von vielen anderen Merkmalen und wird im forstlichen Alltag dem behaupteten Zwang eines wirtschaftlichen Einsatz der Forsttechnik un&#8230;tergeordnet.<\/p>\n<p>Minimierung von Bodenbelastungen wird proklamiert, jedoch selten eingehalten. Der Gassenabstand in W\u00e4ldern wird immerhin in immer mehr Bundesl\u00e4ndern auf 40 m festgesetzt, obwohl auch das die Vernichtung oder schwerer Sch\u00e4digung von 10 % der Waldb\u00f6den bedeutet.<br \/>\n\u00dcber Vermeidung wird nicht gesprochen.<\/p>\n<p>Niedersachsen bildet einmal mehr das absolute Schlusslicht: Die aufgebl\u00e4hte vielseitige Anweisung zur bodenschonenden Waldtechnik ist ein unlesbares Geschreibsel, unbrauchbar f\u00fcr die praktische Anwendung und deshalb auch weitestgehend unbeachtet.<br \/>\nDer 20-Meter-Gassenabstand wird als normal und daher unverzichtbar dargestellt, selbst in FFH-Lebensraumtypen.<br \/>\nPunkt, aus.<br \/>\nSo einfach ist das immer noch, auch unter rot-gr\u00fcn.<br \/>\nSchlimmer geht es nicht.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Die Initiative \u201cWaldkritik\u201d, vertreten durch Richard Koch, Harald Kunz und Dr. Andreas Luther haben ein Bodenschutzkonzept f\u00fcr den Sch\u00f6nbuch entwickelt, das den aktuellen Stand der Wissenschaft mit einer wirklich handhabbaren Anleitung f\u00fcr den forstlichen Praktiker verbindet. Da waren Sachkundige am Werk.<\/p>\n<p>Immer mehr Forstleute mit teilweise jahrzehntelanger beruflicher Erfahrung, zumeist au\u00dfer Dienst, schlie\u00dfen sich bundesweit mit engagierten B\u00fcrgern in Initiativen zusammen, um eine Arbeit zu leisten, zu der staatliche Organe und Betriebe offenbar nicht f\u00e4hig oder willens sind.<br \/>\nDabei sind sie an dem orientiert, was oftmals alleingelassene Forstleute vor Ort ben\u00f6tigen &#8211; Hilfestellung.<br \/>\nAlle Achtung &#8211; so muss es weiter gehen in Deutschlands W\u00e4ldern!<\/p>\n<p>Karl-Friedrich Weber<\/p>\n<hr \/>\n<p><em><span style=\"color: #008000;\">\u00a0Auch vom Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit haben wir eine Antwort erhalten:<\/span><\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bundesministerium-01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-1249 alignleft\" src=\"https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bundesministerium-01-214x300.jpg\" alt=\"Bundesministerium 01\" width=\"214\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bundesministerium-01-214x300.jpg 214w, https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bundesministerium-01-730x1024.jpg 730w, https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bundesministerium-01.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bundesministerium-02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-medium wp-image-1250 alignnone\" src=\"https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bundesministerium-02-214x300.jpg\" alt=\"Bundesministerium 02\" width=\"214\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bundesministerium-02-214x300.jpg 214w, https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bundesministerium-02-729x1024.jpg 729w, https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/Bundesministerium-02.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><em>Neues vom Landratsamt B\u00f6blingen<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><em>wie anderen offiziellen Stellen auch, haben wir unser &#8220;Bodenschutzkonzept&#8221; Herrn Landrat Bernhard, vom Landratsamt B\u00f6blingen zugeschickt.<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #008000;\"> <em>Am 18.\u00a0 August 2015 haben wir von Herrn Martin Wuttke, Erster Landesbeamter und stellvertretender Landrat beim Landratsamt B\u00f6blingen, eine Antwort erhalten, die wir ausdr\u00fccklich NICHT auf unserer Webseite ver\u00f6ffentlichen d\u00fcrfen.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #008000;\"><em>Wogegen jedoch niemand etwas sagen kann, dem es um Transparenz und damit um demokratisches, zivilgesellschaftlich verantwortungsbewu\u00dftes Verhalten geht, ist, dass wir hier unser Antwortschreiben an Herrn Wuttke, das wir am 25. August 2015 an Ihn gesandt haben, ver\u00f6ffentlichen, was wir hiermit tun:<\/em><\/span><\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Wuttke,<\/p>\n<p>herzlichen Dank f\u00fcr Ihre Antwort auf unser Schreiben an Herrn Landrat Bernhard, in dem wir unser\u001f\u001fen Entwurf f\u00fcr ein Bodenschutzkonzept f\u00fcr den Sch\u00f6nbuch vorstellen und um eine Stellungnahme gebeten haben.<\/p>\n<p>Sie schreiben, dass wir ein Antwortschreiben von ForstBW erhalten werden, das mit den Betriebs\u001fteilen des Sch\u00f6nbuchs abgestimmt sein wird.<\/p>\n<p>Zur Richtigstellung der Adressaten unseres Entwurfes in Ihrem Schreiben, wir haben nicht einzelne Wald be\u001fsitzende Kommunen angeschrieben, sondern allen Sch\u00f6nbuchan\u001frainer\u001fgemeinden unseren Entwurf gesen\u001fdet.<\/p>\n<p>Sie schreiben, Bodenschutz bei der Pflege und Bewirtschaftung der W\u00e4lder des Landkreises B\u00f6blingen unter\u001fliege ei\u001fner hohen Priorit\u00e4t. Dass dieser Vorsatz zumindest im Sch\u00f6nbuch nicht eingehalten wurde und einge\u001fhalten wird, war Anlass der Gr\u00fcndung unserer Initiative. Nach unserer Kritik am Ab\u001flauf der Holzernte, an einer ver\u001fst\u00e4ndlich unvollst\u00e4ndigen Dokumentation der Sch\u00e4den, eine\u00a0 Inventur der Sch\u00e4den ist bitter notwendig, ha\u001fben wir nun einen Entwurf vorgelegt, der dem Ansinnen des Waldgesetzes\u00a0 von Baden-W\u00fcrttemberg in Para\u001fgraph 14 Rechnung tr\u00e4gt. Wir verstehen den Entwurf als einen aktiven Beitrag zur Daseinsvorsorge.\u00a0 Bitte se\u001fhen Sie dazu auch unsere Web\u001fseite: www.waldkritik.de<\/p>\n<p>Dass der Bodenschutz wie Sie schreiben einem st\u00e4ndigen Verbesserungsprozess unterl\u00e4ge, steht au\u00dfer Frage.<\/p>\n<p>Sie verweisen auf einen weiteren Termin einer Stakeholder-Beteiligung. Da Sie ausdr\u00fccklich das Wort \u201ewei\u001fte\u001fren Termin\u201c in Ihrer Antwort verwenden, wollen wir zu unseren bisherigen Erfahrungen sagen, dass unsere Vor\u001fschl\u00e4ge zur Gestaltung der Inhalte der Pro\u001fgramme der bisherigen Zusammenk\u00fcnfte mit Forst BW in keiner Wei\u001fse ber\u00fccksichtigt wurden. Dass wir Vorschl\u00e4ge gemacht haben, wurde ge\u001fgen\u001f\u001f\u00fcber den Beteiligten nicht ein\u001fmal er\u001fw\u00e4hnt. Wir k\u00f6nnen also sagen, dass Forst BW den gesamten Ablauf der Veranstaltungen ausschlie\u00dflich allein bestimmt hat. Wir stellen mit Fug und Recht fest, dass es eine Stakeholder-Beteiligung trotz FSC-Zertifi\u001fzie\u001frung bis\u001fher nicht gibt. Hat man dabei \u00fcber\u001fsehen, dass das Anlie\u001fgen der Initiative der Versuch ist, mit der Forstver\u001fwal\u001ftung ein gleichberechtig\u001ftes Gespr\u00e4ch f\u00fchren zu wollen. Die Verbesserung der Abl\u00e4ufe bei der Holz\u001fernte, ei\u001fne deutliche Min\u001fde\u001frung der Sch\u00e4den im Wald sind im Sinne einer gemeinsamen Daseinsf\u00fcrsorge anzu\u001ferken\u001fnen. Un\u001fse\u001fre gemeinsame Aufgabe besteht also darin\u00a0 unsere Lebensgrundlagen zu sichern. Mit der Ent\u001fwick\u001flung eines Bodenschutzkonzeptes f\u00fcr den Sch\u00f6nbuch will die Initiative den Schutz und Erhalt der Be\u001fzie\u001fhung von Bo\u001fden und Bo\u001fdenfruchtbarkeit bei der Holzernte bef\u00f6rdern, wie dies in Inhalt und An\u001fsinnen von Pa\u001fra\u001fgraph 14 des Waldgesetzes von Baden-W\u00fcrt\u001f\u001ftemberg zur Anleitung einer ord\u001fnungs\u001f\u001fgem\u00e4\u00dfen Forstwirtschaft gefordert ist. Das Konzept stellt eine\u00a0Verbindung von Standort, Witterung, der durch den Maschineneinsatz aus\u001fgel\u00f6sten physikalisch wirksamen Kr\u00e4ften der Maschi\u001fnen und den \u00f6kologischen Grenzen her die bei der Holzernte unbedingt zu beachten sind.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen uns vorstellen, dass bei der\u00a0 geplanten Veranstaltung am 29.und 30. Oktober unser Ent\u001fwurf hin\u001freichend Diskussionsraum finden kann.\u00a0 Wir glauben fest, dass alle Beteiligten den Ernst der Entwicklung ein\u001fsch\u00e4tzen k\u00f6nnen und deshalb an einer gemeinsamen L\u00f6sungsfindung mitwirken wollen. Womit wir nicht ein\u001fverstanden w\u00e4ren, ist, dass die Veranstaltung der Zielsetzung dient, den dargestellten Mangel zu besch\u00f6nigen und die von uns gew\u00fcnschte und nachvollziehbare Mitsprache zu verhindern.<br \/>\nDeshalb bitten wir Sie freundlichst, die vorlie\u001fgen\u001fde Planung mit uns abzustimmen, weil wir uns mit konkreten Vorschl\u00e4gen einbringen wollen.<\/p>\n<p>Wir m\u00f6chten unseren Teil der Korrespondenz \u00f6ffentlich machen und hoffen auf Ihr Verst\u00e4ndnis.<\/p>\n<p>Wir freuen uns auf Nachricht!<br \/>\nMit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>INITIATIVE WALDKRITIK<br \/>\nRichard Koch \u00b7 Harald Kunz \u00b7 Dr. Andreas Luther<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Besten Dank f\u00fcr die \u00fcbermittelten Unterlagen. Wir m\u00f6chten diese gerne in den Forstlichen Mitteilungen verwenden und im Zusammenhang mit dem Ende Oktober geplanten gemeinsamen Aktionstag mit Ihnen, der ForstBW und der IG BAU bringen.<\/p>\n<p>Ggs. wende ich mich dann erneut an Sie mit der Bitte um Bilddateien in hoher Aufl\u00f6sung aus Ihrem Webblog.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\nHartmut Br\u00fcgel<\/p>\n<p>Verantwortlicher Redakteur<br \/>\nForstliche Mitteilungen<br \/>\nZeitschrift f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten in<br \/>\nForst und Naturschutz im Bereich der<br \/>\nIndustriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Herzlichen Dank f\u00fcr Ihre Mail und die umfangreichen Unterlagen zu Ihrem beispielgebenden Bodenschutzkonzept. Gerne k\u00f6nnen wir auf unserer Internetseite dazu einen Hinweis bringen. Allerdings kann das noch ein bisschen dauern, da ich zurzeit mit der finalen Vorbereitung diverser Druckwerke (u.a. Bildband \u00fcber die letzten Laub-Urwaldrelikte in Nordhessen) intensiv befasst bin. Ich hoffe nun, dass Ihr Konzept auch die notwendige, forstpolitische Beachtung findet und verbleibe<br \/>\nmit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\nIhr<br \/>\nNorbert Panek<br \/>\nAgenda zum Schutz deutscher Buchenw\u00e4lder<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ihre Initiative hat mit dem vorgelegten Bodenschutzkonzept einen l\u00e4ngst f\u00e4lligen Ansto\u00df zur Auseinandersetzung mit einer Schwachstelle &#8220;moderner&#8221; Forstwirtschaft gegeben.<\/p>\n<p>Die tats\u00e4chliche Praxis des Holztransportes vom Stubben bis zur LKW-Stra\u00dfe ist in Deutschland ganz \u00fcberiegend unertr\u00e4glich wald- und natursch\u00e4dlich. Wir F\u00f6rster haben uns daran gew\u00f6hnt, die Bev\u00f6lkerung hat gesagt bekommen, dass es nicht anders gehe. Jeden Winter gibt es Emp\u00f6rung und Trauer bei den Waldbesuchern, die aber bis zum n\u00e4chsten Sommer wieder abebben.<br \/>\nBei anspruchsvoller Auslegung der Naturschutz- und Forstgesetze sind solche offensichtlich sch\u00e4digenden Praktiken nicht rechtm\u00e4\u00dfig. Aber die Kontrollinstanzen von amtlichem Naturschutz und ordnungsgem\u00e4\u00dfer Forstwirtschaft sind bisher kaum t\u00e4tig. Selbst \u00f6kologisch-sozial ausgerichtete Organisationen der Zivilgesellschft etwa zur Zertifizierung nach FSC oder zur Label-Erteilung nach PEFC sanktionieren in ihren Audits nicht ernsthaft\u00a0 massive Bodensch\u00e4digungen durch Holztransport.<br \/>\nNaturschutzverb\u00e4nde wie BUND und NABU pl\u00e4dieren f\u00fcr 40 m Abstand der R\u00fcckegassen und schonenden Holztransport, haben aber keinen Schwerpunkt bei ihren gr\u00f6\u00dferen Aktionen in diesem Bodenschutzbereich. Ein Grund daf\u00fcr k\u00f6nnte der gro\u00dfe Anteil von gelernten F\u00f6rstern in diesen Verb\u00e4nden sein, die sich um &#8220;Wald&#8221;-Angelegenheiten k\u00fcmmern, aber durch ihre technisch-kommerzielle Vorbildung den Naturschutzgedanken oft nicht so priorisieren wie nicht forstlich vorgepr\u00e4gte B\u00fcrgerInnen oder gar Natursch\u00fctzer.<br \/>\nNun gibt es aber auch unter den F\u00f6rstern einige, die sich anhaltend dar\u00fcber gr\u00e4men, dass ihr eigenes technisches Tun ihren eigenen Wald &#8220;&#8221;nachhaltig&#8221; sch\u00e4digen. Ihre Initiative ist ja eine konstruktive Bewegung, die zusammen mit den F\u00f6rstern nach M\u00f6glichkeiten sucht, eine offensichtlich falsche technische und organisatorische Vorgehensweise zu beenden bzw. zu verbessern.<br \/>\nSolche Ver\u00e4nderungen von langj\u00e4hrig eingefahrenen Praktiken k\u00f6nnen Mitglieder der Forstverwaltungen aus deren Apparat heraus selten erreichen. Es bedarf eines Ansto\u00dfes aus der Gesellschaft und dann durch die handlungsleitenden Politiker f\u00fcr den Naturschutz und die Forsten. Sie m\u00fcssen sich dazu bekennen, dass die wirtschaftende Gesellschaft sich auf die Natur und ihre Verletzlichkeit einstellen muss und nicht umgekehrt. Die politischen Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse geben das in vielen Bundesl\u00e4ndern schon jetzt her. Aber die Politiker werden aus ihren Apparaten heraus nicht in diesem Sinne beraten. Es k\u00f6nnte ja zu \u00c4nderungen zwingen, zum Umdenken und auch zu Investitionen oder Unterlassungen von schnellen Einnahmen.<br \/>\nDamit dieses geschehen kann, brauchen wir Ihre Initiative, aber auch weitere Initiativen in Deutschland in diesem Sinne. Nur dann wird dieses Bodenproblem auch gesellschaftlich und politisch als solches ernstgenommen. Sie haben so gesehen fast schon eine besondere Verantwortung&#8230;<br \/>\nDas Bodenproblem ist nur eines von mehreren Problemen, die in der modernen Forstwirtschaft behoben werden sollten bzw. gar nicht erst entstehen sollten. Dazu geh\u00f6ren eine nicht angemessene Personalknappheit, \u00dcbertechnisierung und aktionistische Eingriffsintensit\u00e4t, Naturferne, kurzfristige (nicht nachhaltige) Gewinnerzielung und in den \u00f6ffentlichen Forsten (&#8220;B\u00fcrgerw\u00e4lder&#8221; !!) eine unverst\u00e4ndliche Distanz zu den betroffenen und interessierten B\u00fcrgerInnen vor Ort und den dortigen Umweltverb\u00e4nden. Ihrer BI thematisiert jetzt den Bodenschutz.<br \/>\nEine ganzheitliche L\u00f6sung wird nur im Rahmen von besseren Gesamtkonzepten erreichbar sein. Vorschl\u00e4ge dazu gibt es (wir versuchen so etwas in L\u00fcbeck seit 1994).<br \/>\nIch w\u00fcnsche Ihrem wichtigen Baustein &#8220;Bodenschutz&#8221; einen ersten exemplarischen Erfolg auf diesem Weg, den ich gerne begleite !<\/p>\n<p>Zu den mitgeschickten Konzeptvorschl\u00e4gen &#8211; und erl\u00e4uterungen melde ich mich extra in fachlichem Sinne. Ich bin gerade im Ausland, n\u00e4chste Woche wieder zuhause.<\/p>\n<p>Herzlichen Dank und beste Gr\u00fc\u00dfe,<br \/>\nLutz F\u00e4hser<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>mit Interesse habe ich den Artikel in der Stuttgarter Zeitung &#8211; und soeben &#8211; Ihre Webseite gelesen. (&#8230;)<\/p>\n<p>Vor 2 Jahren hatten wir das gleiche Problem in unserem \u201eEngelberger Wald\u201c bei 73650 Winterbach. Im Staatswald hatten die F\u00f6rster im Hochsommer (!) mit Vollerntern massiv B\u00e4ume abgeholzt und dabei sozusagen die Sau rausgelassen . Es sah im Wald aus wie bei einem Kriegsangriff. Von Respekt gegen\u00fcber der Natur keine Spur. Die Forstverwaltung schickte ihren Pressemanager Dr. Riebel aus Backnang und er versuchte mit fadenscheinigen Argumenten die Situation zu entkr\u00e4ften. Auf jedes Argument\u00a0 der Kritiker folgte aalglatt die Gegenargumentation, z.B. dann m\u00fcsste man die B\u00e4ume mit dem Hubschrauber rausholen etc. etc. Die tiefen Rillen der Vollernter seien gut f\u00fcr die Gelbbauchunke und die zerborstenen Baumst\u00e4mme seien gut f\u00fcr Flederm\u00e4use. Von beiden Tierarten sehen wir hier keine Spur.<\/p>\n<p>Einige J\u00e4ger, die wir kennen, fanden und finden die Situation ebenfalls untragbar, wollen sich aber mit dem Revierf\u00f6rster oder Forstverwaltung nicht anlegen und \u00fcben Kritik nur hinter vorgehaltener Hand. Offensichtlich gibt es viel mehr kritische Menschen, die der gnadenlosen marktwirtschaftlichen Ausbeutung und Besch\u00e4digung des Waldes nicht tatenlos zusehen wollen. (&#8230;)<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fcssen<br \/>\nDr.med. Hans-Weert Klopp<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Engelberger-Wald-Artikel_220813-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1171\" src=\"https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Engelberger-Wald-Artikel_220813-1.jpg\" alt=\"Engelberger Wald Artikel_220813-1\" width=\"1500\" height=\"1334\" srcset=\"https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Engelberger-Wald-Artikel_220813-1.jpg 1500w, https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Engelberger-Wald-Artikel_220813-1-300x267.jpg 300w, https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Engelberger-Wald-Artikel_220813-1-1024x911.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px\" \/><\/a><\/p>\n<p><em><strong>Da wir von einigen Ansprechpartnern und Adressaten des Konzeptes keine Ver\u00f6ffentlichungsgenehmigung erhalten haben, haben wir diese Reaktionen anonymisiert, um aus Transparenzgr\u00fcnden Ihnen als Lesern der Seite die Vielf\u00e4ltigkeit der Reaktionen auf unser Bodenschutzkonzept zu zeigen:<\/strong><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>vielen Dank f\u00fcr die von Ihnen zur Verf\u00fcgung gestellten umfangreichen und sehr informativen Unterlagen.<br \/>\nAuch uns als Waldbesitzer, aber auch als Kommune sind der Bodenschutz und eine nachhaltige Bewirtschaftung sowie der Schutz der Ressourcen in allen Bereichen ein wichtiges Anliegen.<br \/>\nGleichwohl vertreten wir den Standpunkt, dass Ihr Anliegen zwar auf kommunaler Ebene diskutiert werden kann und soll, dass aber nur durch eine umfassende Einbindung der Entscheidungstr\u00e4ger in der Landesverwaltung sowie der Forstverwaltung eine L\u00f6sung gefunden und damit eine Verbesserung des Ist-Zustandes erreicht werden kann. Nur durch zentrale Ver\u00e4nderungen bei den Vorgaben f\u00fcr die Bewirtschaftung und der entsprechenden Standards kann ein nachhaltiger und fl\u00e4chendeckender Schutz erzielt werden.<br \/>\nWir setzen Ihre Informationen gerne als Ansto\u00df zu intensiven Gespr\u00e4chen \u00fcber die Thematik und die derzeitige Praxis auf unseren Fl\u00e4chen mit der zust\u00e4ndigen Forstverwaltung ein.<\/p>\n<hr \/>\n<p>ich habe Ihre Mail an die Damen und Herren des\u00a0 Gemeinderats weitergeleitet.<br \/>\nEine Stellungnahme werden wir nicht abgeben.<br \/>\nMit einer Ver\u00f6ffentlichung unserer Korrespondenz sind wir nicht einverstanden.<\/p>\n<hr \/>\n<p>vielen Dank f\u00fcr Ihren Entwurf f\u00fcr ein Bodenschutzkonzept f\u00fcr den Sch\u00f6nbuch.<br \/>\nAus zeitlichen Gr\u00fcn\u001fden ist es mir derzeit leider nicht m\u00f6glich, eine Stellungnahme dazu zu geben. Eine Ver\u00f6ffent\u001flichung unserer Korrespondenz auf Ihrer Webseite w\u00fcnsche ich nicht.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Vielen Dank f\u00fcr Ihre Email.<br \/>\nIch bitte Sie um Verst\u00e4ndnis, dass wir als kleine Verwaltung hierzu keine fachlich fundierte Stellung\u001fnahme abgeben k\u00f6nnen und deshalb an die untere Forstbeh\u00f6rde verweisen m\u00fcssen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Ihre Mail samt Anlagen ist bei der Gemeindeverwaltung eingegangen. Wir werden diese an die Mit\u001fglieder unseres Gemeinderates weiterleiten.<br \/>\nGegebenenfalls werden wir hierzu eine Stellungnahme abgeben. Dies wird jedoch wegen der aktuell andauernden Sommerpause nicht vor Oktober 2015 der Fall sein.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Ihr Konzept habe ich erhalten, der f\u00fcr uns zust\u00e4ndige F\u00f6rster ist ebenfalls informiert.<br \/>\nDer Gemeinderat wird sich mit dem Thema nicht gesondert befassen.<br \/>\nIn unserem Stadtwald wir auf den Bodenschutz geachtet.\u00a0 Das war bereits wiederholt Thema des j\u00e4hrlichen Rundgangs im Stadt\u001fwald. Eine Weitergabe an den Gemeinderat erfolgt deshalb nicht.<br \/>\nDie Position der Stadt habe ich Ih\u001fnen vor einiger Zeit schon in einem l\u00e4ngeren Telefonat erl\u00e4utert. Neue Erkenntnisse liegen bislang nicht vor.<br \/>\nF\u00fcr den Sch\u00f6nbuch sind wir nicht zust\u00e4ndig.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Sehr geehrte Damen und\u00a0 Herren Gemeinder\u00e4te,<br \/>\nwie von Herrn Kunz gew\u00fcnscht leiten wir die Unterlagen an Sie weiter mit der h\u00f6flichen Bitte um Kenntnisnahme. Die Verwaltung wird die Forstverwaltung um Stellungnahme bitten.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Freunde der Initiative &#8220;Waldkritik&#8221;, auf dieser Seite m\u00f6chten wir fortlaufend Reaktionen auf unser Bodenschutzkonzept ver\u00f6ffentlichen, die wir von ihren Inhalten her f\u00fcr ver\u00f6ffentlichungsw\u00fcrdig erachten. 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