{"id":742,"date":"2015-03-06T21:36:36","date_gmt":"2015-03-06T19:36:36","guid":{"rendered":"http:\/\/waldkritik.de\/?page_id=742"},"modified":"2015-03-23T22:39:23","modified_gmt":"2015-03-23T20:39:23","slug":"briefwechsel-ii","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/waldkritik.de\/?page_id=742","title":{"rendered":"Briefwechsel II"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #808080;\">1. Am 06.02.2015 hatte der Herrenberger G\u00e4ubote einen Artikel von Frau Jutta Krause ver\u00f6ffentlicht, mit dem Titel:<\/span><\/p>\n<p><strong>&#8220;Der Frost ist f\u00fcr uns ein Segen&#8221;<\/strong><br \/>\nHerrenberg: Im Stadtwald wird der K\u00e4lteeinbruch f\u00fcr die Holzernte genutzt.<\/p>\n<p>Aus Urheberrechtsgr\u00fcnden kann der Artikel nur im Internet auf der Seite des G\u00e4uboten gelesen werden, wir verbinden Sie dahin, klicken sie einfach <a title=\"Weiter zum G\u00e4uboten\" href=\"http:\/\/www.gaeubote.de\/index.php?&amp;kat=10&amp;red=24&amp;artikel=110838922&amp;archiv=1%20 \" target=\"_blank\"><span style=\"color: #0000ff;\"><strong>HIER<\/strong><\/span><\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #808080;\">2. Daraufhin hat Herr Richard Koch, Forstbeamter i.R. und Mitglied der Initiative &#8220;Waldkritik&#8221; einen offenen Brief an die Damen und Herren des Gemeinderats in Herrenberg geschrieben und eine Reihe Fotos diesem offenen Brief begegeben. Den offenen Brief und die Fotos ver\u00f6ffentlichen wir im Folgenden:<\/span><\/p>\n<p><strong>Offener Brief an die Waldbesitzer im Sch\u00f6nbuch zu dem<\/strong><br \/>\n<strong> Bericht von Jutta Krause, \u201eDer Frost ist ein Segen f\u00fcr uns\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Sehr geehrte Damen und Herren des Gemeinderates,<br \/>\nin der Tat lindern einige Tage strenger Frost den Fluch von fehlendem Bodenschutz in den Forsten des Sch\u00f6nbuchs, sie\u00a0 minimieren die Bodensch\u00e4den auf den entsprechenden Fl\u00e4chen. Insofern entspricht wenigstens die \u00dcberschrift der Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Zu den \u00fcbrigen Aussagen im Bericht :<br \/>\nEs wird versucht zu vermitteln, dass es sich bei den Befahrungssch\u00e4den vor allem um einen optischen Schaden handelt, dass man sehr darauf achte, dass sich die Gassen regenerieren k\u00f6nnen, dass die Vegetation die Gassen zur\u00fcckerobere, und dass die Fahrspuren keine Sch\u00e4den sind, weil sie der Erschlie\u00dfung dienen. Auch seien entstehende kleine T\u00fcmpel ein geeigneter Brutplatz f\u00fcr Gelbbauchunken.<\/p>\n<p>Alle diese Aussagen verschleiern das Problem, sie l\u00f6sen es nicht.<\/p>\n<p>Tatsache ist, es handelt sich bei den Befahrungssch\u00e4den auf den empfindlichen Standorten des Sch\u00f6nbuch um irreparable Bodensch\u00e4den, die Gassen regenerieren nie, nat\u00fcrlich wird sich wieder Vegetation einstellen, aber nur Verdichtungszeiger wie Binsen, aber niemals mehr die urspr\u00fcngliche Vegetation.<\/p>\n<p>Wenn eine Ma\u00dfnahme einem besonderen Zweck dient, hei\u00dft das doch nicht, dass sie keinen Schaden verursacht, und wenn etwas f\u00fcr die Gelbbauchunke getan werden soll, kann man einige T\u00fcmpel anlegen, dazu braucht man nicht gro\u00dffl\u00e4chige Sch\u00e4den anrichten, und diese dann als \u00f6kologischen Gewinn darstellen.<\/p>\n<p>Die Standorte des Sch\u00f6nbuchs sind in gro\u00dfem Umfang nicht geeignet f\u00fcr Befahrung, und damit nicht geeignet f\u00fcr die seit zwanzig Jahren \u00fcbliche Art der Holzernte, also nicht geeignet f\u00fcr systematische Erschlie\u00dfung und Einsatz von Gro\u00dfmaschinen.<\/p>\n<p>Ich empfehle den Damen und Herren des Gemeinderates im <em><strong>Jahr des Bodens<\/strong><\/em> ein Bodenschutzprogramm f\u00fcr ihren Wald zu beschlie\u00dfen, welches die seitherige bodenzerst\u00f6rende\u00a0 Art der Holzernte ausschlie\u00dft.<\/p>\n<p>Gleichzeitig sollten die bisherigen Sch\u00e4den im Zuge der Forsteinrichtung erfasst werden.<\/p>\n<p>Auch das, was im Staatswald auf ihrem Gemarkungsgebiet an Sch\u00e4den angerichtet wird, sollten sie einer Pr\u00fcfung unterziehen.<\/p>\n<p>Wir haben die Redaktion des G\u00e4uboten Herrenberg gebeten den\u00a0 Offenen Brief zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>Weitere Informationen finden Sie unter <strong>https:\/\/waldkritik.de<\/strong><\/p>\n<p>Initiative Waldkritik<br \/>\nRichard Koch<br \/>\nForstbeamter i.R.<br \/>\nSeewald- Schernbach<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Stadtwald-Herrenberg-G\u00fcltsteiner-Platte.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-745\" src=\"https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Stadtwald-Herrenberg-G\u00fcltsteiner-Platte.jpg\" alt=\"Stadtwald Herrenberg G\u00fcltsteiner Platte\" width=\"1000\" height=\"2023\" srcset=\"https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Stadtwald-Herrenberg-G\u00fcltsteiner-Platte.jpg 1000w, https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Stadtwald-Herrenberg-G\u00fcltsteiner-Platte-148x300.jpg 148w, https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Stadtwald-Herrenberg-G\u00fcltsteiner-Platte-506x1024.jpg 506w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #808080;\">3. Auf dieses Schreiben von Herrn Koch, sah sich Herr Oberb\u00fcrgermeister Spri\u00dfler veranla\u00dft, ein eigenes Schreiben dem offene Brief von Herrn Koch beizuf\u00fcgen. Es wurde der Initiative &#8220;Waldkritik&#8221; <span style=\"color: #000000;\"><strong>untersagt<\/strong><\/span>, dieses Schreiben von Herrn Spri\u00dfler auf die Webseite zu stellen, da es nur intern f\u00fcr den Gemeinderat bestimmt sein sollte.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Unbenannt-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-748\" src=\"https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Unbenannt-1.jpg\" alt=\"Unbenannt-1\" width=\"166\" height=\"231\" srcset=\"https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Unbenannt-1.jpg 383w, https:\/\/waldkritik.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Unbenannt-1-216x300.jpg 216w\" sizes=\"auto, (max-width: 166px) 100vw, 166px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #808080;\">4. Auf dieses Schreiben von Herrn Spri\u00dfler hin, sah sich Herr Harald Kunz, ebenfalls Mitglied der Initiative &#8220;Waldkritik&#8221; gen\u00f6tigt, seinerseits ein Schreiben an Herrn Spri\u00dfler zu verfassen, dessen Wortlaut wir hier wiederum ver\u00f6ffentlichen:<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ffffff;\">.<\/span><\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Oberb\u00fcrgermeister Spri\u00dfler,<\/p>\n<p>der offene Brief des Forstmannes Richard Koch erzeugt eine notwendige Aufmerksamkeit. Das ist\u00a0 ein wichtiges Anliegen unserer Initiative! Herr Koch war \u00fcber viele Jahre in der Forsteinrichtung f\u00fcr Forst BW t\u00e4tig. Seine\u00a0 Vorschl\u00e4ge, vorsorgenden Bodenschutz in die Betriebsplanung fest aufzunehmen, seine berechtigte \u00dcberlegung einer unabh\u00e4ngig durchgef\u00fchrten Inventur, werden zu einer Verbes-serung der Bewirtschaftung des Herrenberger Stadtwaldes beitragen. Das ist sicher!<\/p>\n<p>Sie haben in Verbindung mit der Weiterleitung des Offenen Briefes von Herrn Koch an die Damen und Herren des Gemeinderates ein\u00a0eigenes Anschreiben verfasst. Zugegeben, Ihr Schreiben hat uns \u00fcberrascht, kann man doch davon ausgehen, dass sich die Damen und Herren ein eigenes Bild zu machen in der Lage sind.<br \/>\nSie, Herr Oberb\u00fcrgermeister\u00a0 gelangen in Ihrem Anschreiben zum Ergebnis, dass die Feinerschlies-sungsrichtlinie und R\u00fcckegassenkonzept die Wirkung der physikalischen Kr\u00e4fte der Maschinen auf den befahrungsempfindlichen Keuperb\u00f6den des Sch\u00f6nbuchs hinreichend ber\u00fccksichtigen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Das stimmt nicht!<\/p>\n<p>Die Feinerschlie\u00dfungsrichtlinie ist in der Anwendung f\u00fcr den Sch\u00f6nbuch ungeeignet, da sie Befahrung und systematische Erschlie\u00dfung aller Standorte vorsieht, und die stark witter-ungsabh\u00e4ngige technische Befahrbarkeit, die Bodentragf\u00e4higkeit unber\u00fccksichtigt l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Das R\u00fcckegassenkonzept ist\u00a0 kein Bodenschutzprogramm, wie Sie f\u00e4lschlicherweise schreiben. W\u00e4re es ein solches, w\u00fcrde es\u00a0 als solches auch bezeichnet werden.<br \/>\nDas 2014 eingef\u00fchrte Konzept (vorl\u00e4ufiger Plan) bedient allein maschinentechnische \u00dcberlegungen. Es toleriert Spurtiefen von 40 cm (!) und mehr, Befahrung bis zur Grenze der Bodenfreiheit der R\u00fcckefahrzeuge- wie bereits festgestellt, f\u00fcr den Sch\u00f6nbuch untauglich!<\/p>\n<p>Sie nehmen den Verlust\u00a0 der Waldb\u00f6den ganz allgemein und ohne deren wechselnde Qualit\u00e4t zu be-r\u00fccksichtigen in Kauf, es gelte allein die Restfl\u00e4che zu sch\u00fctzen. Sie sagen das ohne die Bodensch\u00e4-den und Fl\u00e4chenverluste, entstanden durch Altsch\u00e4den, Fahrabweichungen, Anlage von Fahrwegen und neu eingerichteter Maschinenwege zu nennen.\u00a0 Nebenbei, auch Gassenrandb\u00e4ume werden im Wurzelbereich und an den St\u00e4mmen schwer gesch\u00e4digt.<br \/>\nWarum schlagen Sie in Ihrem Schreiben an die Damen und Herren des Gemeinderates keine Aufnah-me der Sch\u00e4den im Stadtwald Herrenberg vor?\u00a0 Eine solche w\u00fcrde sowohl ein quantitatives als auch qualitatives Bild der Sch\u00e4den vermitteln. Die Aufnahme der Sch\u00e4den sollte durch unabh\u00e4ngige Sachverst\u00e4ndige erfolgen.<\/p>\n<p><strong><em>Eine Dokumentation und Bewertung der Sch\u00e4den ist\u00a0 \u00fcberf\u00e4llig!<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Bodensch\u00e4den sind finanziell kaum messbar. Die\u00a0 Sanierungskosten zur Behebung der Befah-rungssch\u00e4den werden nicht in die unmittelbaren Holzerntekosten aufgenommen bzw. erscheinen als Betriebskosten an anderer Stelle (Wegebau). H\u00e4ufig sind die Sch\u00e4den aber irreparabel.<br \/>\nDie Kosten eines nachsorgenden Bodenschutzes, der zwangsl\u00e4ufig notwendig wird, werden nicht in die Ausschreibung der Holzerntemassnahme einbezogen.<\/p>\n<p>Der Betriebsplan der durch die Forstverwaltung erstellt, den Gemeinder\u00e4ten zur Abstimmung vorgelegt gestattet Einflussnahme auf die Gestalt, die Zusammensetzung, die Bedingungen der Hozernte und die Entwicklung des Stadtwaldes von Herrenberg.<br \/>\nDie B\u00fcrgervertreter gew\u00e4hren den\u00a0 Vorgaben\u00a0 von Forst BW\u00a0 meist\u00a0 ihren Zuspruch, einerseits genie\u00dft die Forstverwaltung einen Vertrauensvorschuss, andererseits ist die Sachkenntnis bei forstlichen Detailfragen nur gering ausgebildet ist. Ich will dies weder verallgemeinert noch als Wertung verstan-den wissen.<\/p>\n<p><em><strong>Der Gemeinderat\u00a0 tr\u00e4gt die Verantwortung f\u00fcr den kommunalen Waldbesitz! Als Vertretung der B\u00fcrgerschaft hat er das Recht die Merkmale eines vorsorgenden Bodenschutzes mit Befahrungs-grenzwerten im Zuge der Betriebsplanung\u00a0 selbst festlegen. Er allein entscheidet \u00fcber die Fest-stellung der vorliegenden Sch\u00e4den.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong><em>Diese M\u00f6glichkeiten sollten genutzt werden.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Dabei k\u00f6nnen sich die Gemeindevertreter\u00a0 die Erfahrungen des Brandenburger Modells eines vor-sorgenden Bodenschutzes beim Einsatz von Holzerntetechnik zu Nutze machen. Herr Gr\u00fcll, in Bran-denburg f\u00fcr die Einf\u00fchrung des Modells zust\u00e4ndig, hat sich, sofern dies gew\u00fcnscht ist\u00a0 bereit erkl\u00e4rt, zu einem Informationsgespr\u00e4ch nach Herrenberg zu kommen. Holzernte ist wirtschaftlich m\u00f6glich ohne dass dabei die B\u00f6den aufs schwerste gest\u00f6rt werden.<\/p>\n<p>Sie schreiben weiter, die schweren St\u00f6rungen des Bodengef\u00fcges mit seinen schwerwiegenden Folgen f\u00fcr das Bodenleben w\u00fcrden dadurch kompensiert, dass sich in Folge der Befahrung Habitate f\u00fcr die Gelbbauchunke bilden w\u00fcrden. Stimmt es\u00a0 Sie nicht nachdenklich, dass gesunder Waldboden einem systemischen Bewirtschaftungskonzept, welches die Vielfalt des Waldes ignoriert und entstellt, allein \u00f6konomischen Zielen folgend zerst\u00f6rt und die Zerst\u00f6rung mit der Erhaltung einer einzigen Spezies rechtfertigen will?<\/p>\n<p>Bleibt also festzustellen, dass Forst BW beim Versuch \u00f6konomische, \u00f6kologische und soziale Ziel-setzungen bei der Waldbewirtschaftung zu integrieren jedenfalls im Sch\u00f6nbuch gescheitert ist.<\/p>\n<p>Es ist \u00fcberhaupt zu pr\u00fcfen, inwieweit die geografische Lage des Sch\u00f6nbuchs, die Besiedlungs- und Nutzungsdichte und hieraus folgend\u00a0 die Erholungsfunktion und die \u00f6kologischen Notwendigkeiten in einem neuen Bewirtschaftungsmodell f\u00fcr den Sch\u00f6nbuch \u00fcberdacht werden m\u00fcssten. 25 Prozent des Landesbruttosozialprodukts werden im Einzugsbereich des Sch\u00f6nbuchs erwirtschaftet. F\u00fcnf Millionen Besucher j\u00e4hrlich werden von der Naturparkverwaltung genannt, der Sch\u00f6nbuch ist FFH-und Vogel-schutzgebiet. Die Menschen m\u00fcssen wie die regionalen Hochschulen einbezogen und in einen Ent-wicklungsprozess zur Gestaltung ihres (zuk\u00fcnftigen) Lebensraumes eingebunden werden.<\/p>\n<p>In einer Pressemitteilung des Bundesumweltministerium hei\u00dft es: Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat den Stadtwald L\u00fcbeck als herausragendes Beispiel f\u00fcr das Zusammenspiel von Natur-schutz und Stadtentwicklung gew\u00fcrdigt. \u201eDer Stadtwald L\u00fcbeck ist ein echter B\u00fcrgerwald und zu-gleich ein naturbelassenes \u00d6kosystem. Hier kann man lernen, wie man mit kluger Stadtentwicklung der Natur und den Menschen gleicherma\u00dfen dienen kann, \u201c\u00a0 und ich setze nachdr\u00fccklich hinzu, Holz wird dort auf wirtschaftliche Weise\u00a0 geerntet. Das Bewirtschaftungskonzept\u00a0 ist es wert sich \u00fcber dieses zu informieren.<br \/>\nSehr geehrter Herr Oberb\u00fcrgermeister, diese Gedanken k\u00f6nnten einem Neuentwurf der Bewirtschaf-tung des Stadtwaldes Herrenberg und des Sch\u00f6nbuchs dienlich sein. B\u00fcrger und B\u00fcrgervertreter er-mitteln unter Beteiligung des Forstes in einem Prozess die Vorstellungen einer zuk\u00fcnftige Bewirt-schaftung. Auf Dauer wird diese Vorgehensweise Zuspruch finden. Davon bin ich \u00fcberzeugt.<br \/>\nIn diesem Zusammenhang m\u00f6chte ich folgende Veranstaltung vorschlagen:<\/p>\n<p><strong><em>Forstliche Aufgabenstellung im Stadtwald L\u00fcbeck mit Blick auf den Herrenberger Stadtwald und Sch\u00f6nbuch<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Als Referenten k\u00e4me Dr. Lutz F\u00e4hser, vormals Leiter der Forstdirektion L\u00fcbeck, heute Vorstands-mitglied bei FSC Deutschland in Betracht. Er ist der Stadt T\u00fcbingen privat verbunden und hat eine Teilnahme zugesagt, sofern\u00a0 der Vorschlag Anwendung findet.<\/p>\n<p>Die Bilder die dem Offenen Brief angef\u00fcgt sind entstammen dem Sch\u00f6nbuch!<strong><em> Sie sind nicht im Stadtwald Herrenberg aufgenommen.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich bin heute Ihrem Gedanken gefolgt\u2026 Herrenberger Stadtwald\u2026 G\u00fcltsteiner Platte\u2026 Peter Schwenk Weg\u2026R\u00fcckegasse 16a\u2026 Fahrspuren haben sich mit Wasser gef\u00fcllt, zu Eis gefroren und mildernden Schneehauben bedeckt d\u00e4mpft der Winter den Eindruck, Unterschiede im Schadumfang sind in den Bildern nicht ersichtlich.<\/p>\n<p>Ihre Darstellung einer modernen, wirtschaftlichen Holzernte ( im Stadtwald ) und vor allem Ihre Schlussfolgerung, die dargestellten Sch\u00e4den k\u00f6nnen aus den oben (gemeint ist der obere Abschnitt Ihres Schreibens an den Gemeinderat) aufgef\u00fchrten Gr\u00fcnden so nicht im Herrenberger Wald ent-standen sein, ist nicht haltbar! Die Dokumentation der Sch\u00e4den wird zwingend erforderlich.<\/p>\n<p>Herr Hank beteuerte im G\u00e4uboten -Der Frost ist f\u00fcr uns ein Segen, \u201esind die Bodenverh\u00e4ltnisse zu heikel, wird mit dem R\u00fccken sofort aufgeh\u00f6rt.\u201c Ein Satz der Beteuerung ohne Konsequenz.<\/p>\n<p>Ich gehe davon aus, dass Sie dieses Schreiben zur Erg\u00e4nzung des Kommunikationsprozesses an die Damen und Herren des Gemeinderates weiterleiten werden. Ich will noch sagen, dass wir den Bericht von Frau Krause, den Offenen Brief von Herrn Koch, Ihr Anschreiben und meine Antwort auf die Webseite www.waldkritik.de stellen werden.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\nInitiative Waldkritik<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. 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