{"id":337,"date":"2014-10-30T11:26:48","date_gmt":"2014-10-30T09:26:48","guid":{"rendered":"http:\/\/waldkritik.de\/?p=337"},"modified":"2014-11-02T11:39:45","modified_gmt":"2014-11-02T09:39:45","slug":"tischvorlage-zur-gespraechsrunde-am-17-10-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/waldkritik.de\/?p=337","title":{"rendered":"Tischvorlage zur Gespr\u00e4chsrunde am 17.10.2014"},"content":{"rendered":"<p>Als Initiative &#8220;Waldkritik&#8221; haben wir eine Woche vor der 2. Gespr\u00e4chsrunde in Bebenhausen allen uns bekannten Teilnehmern eine Tischvorlage zugeschickt, in der wir auf zwei uns bei der Gespr\u00e4chsrunde besonders wichtige Themenkomplexe hingewiesen haben.<\/p>\n<p>Allen Interessierten m\u00f6chten wir an dieser Stelle gerne unsere Tischvorlage zur Kenntnis bringen:<\/p>\n<p>2 Themenkomplexe liegen uns am Herzen, \u00fcber die wir gerne in der Runde diskutieren m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Forst BW bekennt sich zu dem allumfassenden, \u00fcbergeordneten Kriterium einer &#8220;nachhaltigen Waldwirtschaft&#8221;, daraus ergeben sich zwingend zwei Konsequenzen:<\/p>\n<p><strong>1. Zielf\u00fchrende Ma\u00dfnahmen zum Schutz des lebendigen \u00d6kosystems Wald<\/strong><\/p>\n<p><strong>2. Holzernte in den klar definierten Grenzen \u00f6kologischer Reproduktionskapazit\u00e4ten<\/strong><\/p>\n<p>Aus<strong> Punkt 1<\/strong> ergibt sich eine Ausschreibungs- und Vergabepraxis von Waldarbeiten, bei<br \/>\nder Wirtschaftlichtlichkeits-Aspekte zwangsl\u00e4ufig eine untergeordnete Rolle spielen m\u00fcssen, um ein funktionsf\u00e4higes &#8220;\u00d6kosystem Wald&#8221; sicherzustellen. Qualit\u00e4t sollte unserer Meinung nach oberste Priorit\u00e4t haben, so da\u00df ein Befahren ungeeigneter Standorte, mit ungeeigneter Technik, bei ungeeigneter Witterung in der Praxis nicht mehr passieren kann.<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Ausschreibungskriterien, der Pr\u00fcfung und Plausibilisierung der abgegebenen Angebote und der Nachkontrolle der beauftragten Leistungen w\u00fcrden wir gerne Optimierungsm\u00f6glichkeiten diskutieren, da die f\u00fcr alle im letzten Winter sichtbare Praxis (z.B. schwere Bodensch\u00e4den bei der Holzernte!) gezeigt hat, da\u00df die Vorbedingung der Zertifizierung eines Anbieter-Unternehmens nicht ausreicht.<\/p>\n<p>Aus <strong>Punkt 2<\/strong> ergibt sich f\u00fcr uns die Notwendigkeit einer nachvollziehbaren, vollst\u00e4ndigen Transparenz.Jeder B\u00fcrger mu\u00df die M\u00f6glichkeit haben, sich im Internet auf direktem Weg \u00fcber die j\u00e4hrlich nachwachsenden Holzmassen im Sch\u00f6nbuch ebenso zu informieren, wie \u00fcber die j\u00e4hrlich eingeschlagenen Holzmengen.<\/p>\n<p>Papier ist geduldig, im Verantwortungsbereich des Forst BW liegt aber die t\u00e4gliche Umsetzung einer &#8220;nachhaltigen Waldwirtschaft&#8221; in die Praxis, da kann eine gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Transparenz allen Beteiligten nur nutzen. Letztlich wird jeder an seinen Taten und nicht an seinen Absichten gemessen. Taten m\u00fcssen jedoch f\u00fcr alle sichtbar sein.<\/p>\n<p>Es besteht die Chance f\u00fcr ein <strong>&#8220;Musterw\u00e4ldle Sch\u00f6nbuch&#8221;<\/strong> (u.U. mit einem entsprechenden G\u00fctesiegel), nutzen wir diese Chance gemeinsam zum Vorbild zu werden!<\/p>\n<p>Auf folgende Informationsm\u00f6glichkeiten m\u00f6chten wir hinweisen:<\/p>\n<p>1. Vortrag Martin Gr\u00fcll (Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde) zum Thema:<\/p>\n<p><strong>\u201eVorsorgender Bodenschutz beim Einsatz von Holzerntetechnik\u201c<\/strong><\/p>\n<p>27. November 2014, 18.00 Uhr, Hochschule f\u00fcr Forstwirtschaft Rottenburg<\/p>\n<p>Hr. Gr\u00fcll erl\u00e4utert das Bodenschutzkonzept des Landesbetriebs Forst Brandenburg und stellt beispielhaft die m\u00f6gliche Anwendung auf Waldstandorte im Sch\u00f6nbuch vor.<\/p>\n<p>Wir sind als Interessengruppe bem\u00fcht, zur Diskussion eines vorsorgenden Bodenschutzes beizutragen. Wir freuen uns deshalb \u00fcber die Zusage der Fachhochschule Rottenburg, vertreten durch Herrn Prof. Dr. Rainer Luick und Herrn Prof. Rainer Wagelaar, die Veran-<br \/>\nstaltung in das Vortragsprogramm gestellt zu haben und hoffen damit ein Informationsfeld<br \/>\nf\u00fcr alle Beteiligten zu erschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>2. M\u00f6chten wir Ihnen mitteilen, dass die Fachhochschule f\u00fcr Forstwirtschaft eine Mitwirkung in Vergabe und Betreuung von Bachelorarbeiten angeboten hat. Ein weiteres Angebot zu einer Mitwirkung haben wir vom Geologischen Institut der Universit\u00e4t T\u00fcbingen erhalten.<\/p>\n<p>3. Schlagen wir vor, Herrn Dr. F\u00e4hser, ehemals Leitender Forstdirektor des Stadtwaldes L\u00fcbeck, heute, Mitglied des Vorstandes von FSC Deutschland \u2013 der Staatswald Baden-W\u00fcrttembergs ist seit diesem Jahr FSC-zertifiziert \u2013 zu einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Thema Waldbau und Bodenschutz im L\u00fcbecker Stadtwald, Konsequenzen f\u00fcr den Sch\u00f6nbuch, einzuladen. Herr Dr. F\u00e4hser hat seine Beteiligung zugesagt.<\/p>\n<p>Wir hoffen auf die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie mit dem Ziel einer nachhaltigen,<br \/>\nressourcenschonenden Waldbewirtschaftung, die u.U. auch durch ein G\u00fctesiegel f\u00fcr den<br \/>\nWaldbau Sch\u00f6nbuch f\u00fcr alle sichtbar werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>F\u00fcr die Initiative Waldkritik<\/p>\n<p>Harald Kunz<br \/>\nRichard Koch<br \/>\nRolf Benzinger<br \/>\nDr. Andreas Luther<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Initiative &#8220;Waldkritik&#8221; haben wir eine Woche vor der 2. Gespr\u00e4chsrunde in Bebenhausen allen uns bekannten Teilnehmern eine Tischvorlage zugeschickt, in der wir auf zwei uns bei der Gespr\u00e4chsrunde besonders wichtige Themenkomplexe hingewiesen haben. 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