„WALDARBEIT SCHAFFT WERTE UND BEWAHRT“

Unter diesem Motto möchte ForstBW Waldbesucherinnen und Waldbesucher Forstwirtschaft im Wald erklären.

„Wenn wir(?) erklären, was wir(?) im Wald(?) tun, können Interessierte besser verstehen(?),  dass Holzernte(?) für die Waldpflege(?) wesentlich ist“, so MAX REGER, Forstpräsident auf der Webseite von ForstBW.

Laut Prof. Bolte sind 2019 zwei Prozent des deutschen Waldes durch Trockenheit, Schädlinge und Krankheiten kahl gefallen, weitere 20-25 Prozent seien einem erhöhten Risiko ausgesetzt. (Die Zahlen sind geschätzt).  Die eindringliche Meldung der Forstlichen Versuchsanstalt Freiburg weist auf „besorgniserregende“ Befahrungsschäden, Peter Wohlleben stellte hierzu fest: etwa die Hälfte der Waldböden seien schwer geschädigt.

Insgesamt sind also mehr als 50 Prozent der gesamten Waldfläche kahlgefallen, einem erhöhten Risiko ausgesetzt, durch Befahrung beeinträchtigt oder vernichtet…

Lassen die Zahlen nicht offenbar werden, dass FORST BW, entgegen aller Beteuerungen, den Waldorganismus beschädigt und die Politik dabei zusieht?

Ist der Schöpfung, der Natur, hier dem Wald, nicht dringlichst ein Individualrecht zuzuerkennen, gesetzlich zu verankern und unabhängig zu kontrollieren, um so den Erscheinungen, dem wechselseitigen Austausch des Lebens gerecht werdend, wegweisend, eine Lösung für die besorgniserregend wachsenden Probleme zu finden, die uns alle bedrohen.

 

Ein Gedanke zu „„WALDARBEIT SCHAFFT WERTE UND BEWAHRT““

  1. Gratuliere zu Ihrem Engagement für den Wald. Da kann die Schweiz von Deutschland noch was lernen. Eine Bürgerinitiative, eine Organisation wie die Ihre fehlt uns Schweizern.
    Denn ob in Deutschland oder bei uns in der Schweiz oder wo auch immer: das Profitdenken der Holz- und Forstlobby setzt sich über jede Zukunftsverantwortung hinweg. Ein völlig falscher Denkansatz bestimmt immer noch die waldbaulichen Zielsetzungen (So wie in meinem kürzlich erschienenen Buch im Schlusskapitel dargestellt: https://www.ott-verlag.ch/naturwaldwandern/ Darin nimmt der Ertrag aus der Holzerei oberste Priorität ein. Ersetzt dieses Gedankengut endlich durch die Erkenntnis, dass der Wald erstens primär sich selbst zu genügen hat, und nicht dem Ertrag der Holzindustrie. Zweitens: Wald ist mehr als Holz; Wald ist die Lunge der Erde, die Klimaanlage der Welt, die Heimat des Grossteils des Landlebens. Wir haben uns von unserer Wahlheimat entfremdet und vernichten die Heimat der übrigen Waldbewohner. Die Osterinseln und die Ruinen der Mayakultur sollten Warnung und Mahnmahl sein. Doch wir Menschen verhalten uns wie Kartoffeln; auch denen geh’n die Augen erst auf, wenn sie tief im Dreck stecken. Zur Anschauung sei das berühmte Buchstabenbild der alten Buche empfohlen. Herzlich, Andreas Grau

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