Archiv der Kategorie: Der Wald

Adressaten unseres Bodenschutzkonzepts

Liebe Freunde der Initiative „Waldkritik“,

um möglichst maximale Transparenz, die wir grundsätzlich für sinnvoll und notwendig halten, herzustellen, haben wir uns entschlossen, hier fortlaufend die gesamte Liste der Adressaten, an die wir unser Bodenschutzkonzept verschickt haben, zu veröffentlichen. Im Moment haben wir das Konzept an 80 Personen und Organisationen verschickt, z.B. haben wir es an den Minister für den ländlichen Raum, Herrn Minister Alexander Bonde, Abgeordnete des Landtages und des Bundestages, Mitarbeiter der Forstverwaltung, WissenschaftlerInnen, Landräte, BürgermeisterInnen, Damen und Herren des Gemeinderates der Schönbuchanrainergemeinden, an die Zertifizierer, an Pressedienste, Verbände und Naturschutzverbände mit der Bitte um Berichte, Stellungnahmen, Veröffentlichungen verschickt.

Das Bodenschutzkonzept für den Schönbuch haben wir mit einem Begleitschreiben, einem Erläuterungstext, der Kurzfassung der Disserationsschrift von Herrn Prof. Schäffer, FHS für Forstwirtschaft Rottenburg und einer Kurzfassung des Kolloquiumbeitrags von Prof. Matthies, TU München versendet:

  1. MINISTERIUM FÜR DEN LÄNDLICHEN RAUM HERR MINISTER ALEXANDER BONDE
  2. LANDTAGSABGEORDNETER DER CDU, WAHLKREIS BÖBLINGEN, HERR PAUL NEMETH
  3. LANDTAGSABGEORDNETE DER CDU, WAHLKREIS LEONBERG, FRAU SABINE KURTZ
  4. LANDTAGSABGEORDNETER DER CDU, WAHLKREIS REUTLINGEN, HERR DIETER HILLEBRAND
  5. LANDTAGSABGEORDNETER DER CDU, WAHLKREIS ESSLINGEN, HERR ANDREAS DEUSCHLE
  6. LANDTAGSABGEORDNETE DER SPD, WAHLKREIS BÖBLINGEN, HERR FLORIAN WAHL
  7. LANDTAGSABGEORDNETER DER SPD, WAHLKREIS REUTLINGEN, HERR MINISTER DR.NILS SCHMID
  8. LANDTAGSABGEORDNETER DER SPD, WAHLKREIS ESSLINGEN, HERR WOLFGANG DREXLER
  9. LANDTAGSABGEORDNETER DER GRÜNEN, WAHLKREIS LEONBERG HERR DR.MURSCHEL
  10. LANDTAGSABGEORDNETER DER GRÜNEN, WAHLKREIS TÜBINGEN HERR LEDE-ABAL
  11. LANDTAGSABGEORDNETER DER GRÜNEN, WAHLKREIS REUTLINGEN, HERR THOMAS PORESKI
  12. LANDTAGSABGEORDNETER DER GRÜNEN, WAHLKREIS ESSLINGEN, FRAU ANDREA LINDLOHR
  13. BUNDESTAGSABGEORDNETE DER SPD, FRAU RITA SCHWARZELÜHR-SUTTER
  14. MINISTERIUM FÜR DEN LÄNDLICHEN RAUM, HERR KARL-HEINZ LIEBER
  15. RP TÜBINGEN, FORSTPRÄSIDENT HERR MARTIN STRITTMATTER
  16. UNTERE FORSTBEHÖRDE TÜ, HERR GRAF VON BÜLOW
  17. UNTERE FORSTBEHÖRDE BB, HERR REINHOLD KRATZER
  18. UNTERE FORSTBEHÖRDE ES, HERR ANTON WATZEK
  19. UNTERE FORSTBEHÖRDE RT, HERR WERNER GAMERDINGER
  20. FORSTLICHE VERSUCHSANSTALT FREIBURG, HERR PROF.DR. KLAUS WILPERT
  21. UNIVERSITÄT KIEL, HERR PROF.PROF.HC DR.DR.HC RAINER HORN
  22. UNIVERSITÄT TÜBINGEN, HERR PROF.DR. THOMAS SCHOLTEN
  23. UNIVERSITÄT TÜBINGEN, HERR DR.JOACHIM EBERLE
  24. UNIVERSITÄT OSNABRÜCK, FRAU PROF.DR. GABRIELE BROLL
  25. FHS FÜR FORSTWIRTSCHAFT ROTTENBURG, HERR PROF.DR.JÜRGEN SCHÄFFER
  26. UMWELTBEAUFTRAGTER DER EV.LANDESKIRCHE, HERR KLAUS-PETER KOCH
  27. UMWELTBEAUFTRAGTER DER DIÖZESE, ROTTENBURG-STUTTGART HERR STEFAN SCHNEIDER
  28. LANDKREIS TÜBINGEN, HERR LANDRAT JOACHIM WALTER
  29. LANDKREIS BÖBLINGEN, HERR LANDRAT ROLAND BERNHARD
  30. LANDKREIS REUTLINGEN,HERR LANDRAT THOMAS REUMANN
  31. LANDRAT ESSLINGEN HERR LANDRAT HEINZ EININGER
  32. STADT HERRENBERG, HERRN OB SPRIßLER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  33. GEMEINDE AMMERBUCH, FRAU BÜRGERMEISTERIN HALM UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  34. GEMEINDE NUFRINGEN, FRAU BÜRGERMEISTERIN ULRIKE BINNINGER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  35. GEMEINDE HILDRIZHAUSEN, HERR BÜRGERMEISTER MATTHIAS SCHÖCK UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  36. GEMEINDE EHNINGEN, HERR BÜRGERMEISTER CLAUS UNGER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  37. GEMEINDE ALTDORF, HERR BÜRGERMEISTER ERWIN HELLER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  38. STADT HOLZGERLINGEN, HERR BÜRGERMEISTER WILFRIED DÖLKER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  39. STADT BÖBLINGEN, HERR OBERBÜRGERMEISTER WOLFGANG LÜTZNER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  40. GEMEINDE WEIL IM SCHÖNBUCH, HERR BÜRGERMEISTER WOLFGANG LAHL UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  41. GEMEINDE SCHÖNAICH , HERR BÜRGERMEISTER TOBIAS HEIZMANN UND DAMEN UND HERREN DES GEMEIDERATES
  42. GEMEINDE DETTENHAUSEN, HERR BÜRGERMEISTER THOMAS ENGESSER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  43. GEMEINDE STEINENBRONN, HERR BÜRGERMEISTER JOHANN SINGER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  44. STADT WALDENBUCH, HERR BÜRGERMEISTER MICHAEL LUTZ UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  45. STADT TÜBINGEN, HERR OBERBÜRGERMEISTER BORIS PALMER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  46. GEMEINDE PLIEZHAUSEN, HERR BÜGERMEISTER CHRISTOF DOLD UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  47. GEMEINDE KIRCHENTELLINSFURT, HERR BÜRGERMEISTER BERND HAUG UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  48. GEMEINDE WALDDORF-HÄSLACH, FRAU BÜRGERMEISTERIN SILKE HÖFLINGER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  49. GEMEINDE SCHLAITDORF, HERR BÜRGERMEISTER DIETMAR EDELMANN UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  50. GEMEINDE ALTENRIED, HERR BÜRGERMEISTER BERND MÜLLER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  51. STADT AICHTAL, HERR BÜRGERMEISTER LORENZ KRUß UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  52. STADT FILDERSTADT, FRAU OBERBÜRGERMEISTERIN GABRIELE DÖNIG-POPPENSIEKER UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  53. STADT LEINFELDEN-ECHTERDINGEN, HERR OBERBÜRGERMEISTER ROLAND KLENK UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  54. FSC- DEUTSCHLAND, HERR ELMAR SEIZINGER
  55. FSC- DEUTSCHLAND, HERR LUTZ FÄHSER
  56. LGA INTERCERT, HERR JOBST DÜSTERSIEK
  57. DIN CERTCO, HERR RAIMUND KALTENMORGEN
  58. PEFC, HERR PROF.DR. ANDREAS W.BITTER
  59. GÜTEGEMEINSCHFT WALD-UND LANDSCHAFTSPFLEGE, HERR KLAUS WIEGAND
  60. STUTTGARTER ZEITUNG, FRAU KOCH-WIDMANN
  61. SÜDWESTPRESSE TÜBINGEN, HERR MARIO BEISSWENGER
  62. GÄUBOTE HERRENBERG, FRAU ESTHER ELBERS
  63. KREISZEITUNG BÖBLINGEN, HERR HELMUT SCHILLING
  64. HOLZZENTRALBLATT, HERR DR. MICHAEL ISSLEIB
  65. AFZ-DER WALD, HERR MARTIN STEINFATH
  66. IG BAU, FORSTLICHE MITTEILUNGEN, HERR HARTMUT BRÜGEL
  67. GABLENBERGER KLAUS-BLOG, HERR KLAUS RAU
  68. BUND DEUTSCHER FORSTLEUTE, FRAU INES VON KELLER
  69. BUND DEUTSCHER FORSTLEUTE, REDAKTION
  70. DEUTSCHER FORSTVEREIN, HERR MARCUS KÜHLING
  71. ÖKOLOGISCHER JAGDVEBAND, FRAU ELISABETH EMMERT
  72. ARBEITSGEMINSCHAFT NATURGEMÄSSE WALDWIRTSCHAFT, HERR HANS VON DER GOLTZ
  73. BUND BADEN-WÜRTTEMBERG, HERR WALTER TREFZ
  74. BUND NECKAR-ALB, FRAU BARBARA LUPP
  75. NABU BADEN-WÜRTTEMBERG, HERR JOHANNES ENSSLE
  76. NABU DEUTSCHLAND, HERR STEFAN ADLER
  77. LANDESNATURSCHUTZVERBAND BADEN-WÜRTTEMBERG, FRAU DR.TRUBE
  78. WALDKRITIKER, HERR FRANZ JOSEF ADRIAN
  79. GUTACHTER, HERR NORBERT PANEK
  80. KOORDINATOR BIOENERGIE UND WALD, HERR LÁZLÓ MARÁZ
  81. UNIVERSITÄT FREIBURG, HERR PROF.DR.BAUHUS
  82. LANDTAGSABGEORDNETE DER SPD, WAHLKREIS TÜBINGEN, FRAU RITA HALLER-HAID
  83. STADT SINDELFINGEN, HERR OBERBÜRGERMEISTER DR.VÖHRINGER, DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  84. GEMEINDE GÄRTRINGEN, HERRN BÜRGERMEISTER RIESCH UND DAMEN UND HERREN DES GEMEINDERATES
  85. NATURWISSENSCHAFTLICHER VEREIN FÜR SCHWABEN E.V., FRAU BIRGIT KOPP
  86. BUNDESVERBAND BERUFLICHER NATURSCHUTZ E.V.- REGIONALGRUPPE BW, FRAU RENATE KÜBLER
  87. NATURSCHUTZZENTRUM SÜDSCHWARZWALD
  88. HEINZ SIELMANN STIFTUNG
  89. STIFTUNG UNTERNEHMEN WALD, HERR JAN MUNTENDORF
  90. SWR, HERR INTENDANT PETER BOUDGOUST
  91. BUNDESMINISTERIUM FÜR ERNÄHRUNG UND LANDWIRTSCHAFT, PROJEKTBÜRO WALDKULTURERBE, NACHHALTIGKEIT IN DER WALDBEWIRTSCHAFTUNG
  92. AG WALD BADEN-WÜRTTEMBERG, HERR DIETMAR HELLMANN
  93. BUNDESAMT FÜR NATURSCHUTZ, PRÄSIDENTIN FRAU PROF.DR. BEATE JESSEL
  94. BUNDESMINISTERIUM FÜR UMWELT, NATURSCHUTZ , BAU UND REAKTORSICHERHEIT, FRAU MINISTERIN DR. BARBARA HENDRICKS
  95. BUND BADEN-WÜRTTEMBERG, AG WALD, HERR GERHARD MALUCK
  96. BUNDESVERBAND BODEN, HERR PROF.DR.DR. BERNDT –MICHAEL WILKE
  97. BUND, ARBEITSKREIS BODENSCHUTZ-ALTLASTEN, HERR INGO VALENTIN
  98. EUROOPEAN LAND AND SOIL ALLIANCE, FRAU UTA MÄHLMANN
  99. DEUTSCHER NATURSCHUTZRING, HERR MARKUS KUTZKER

Bodenschutzkonzept für den Schönbuch

Zur Vorbereitung unseres Bodenschutzkonzeptes für den Schönbuch möchten wir allen Interessierten die beiden nachfolgenden Artikel / Beiträge empfehlen:

Bemerkenswert für Baden Württemberg ist die Dissertation von Herrn Dr. Schäffers. In der Kurzfassung werden Verformungsschäden auf den befahrbaren Waldflächen in der HÖHE VON 50 PROZENT angegeben.

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Der Beitrag Matthies, spricht die rechtliche Seite der Schäden an.

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Auswirkungen von Bodenbefahrungen

In der Freiburger Bodenkundlichen Abhandlungen Nr.40 von T. Gärtig hat dieser schon 2001 festgestellt, daß für den Bodengashaushalt, das Feinwurzelsystem und die Vitalität von Eichenbeständen die Bodenbefahrung eine entscheidend wichtige Rolle spielt.

Schon 2001 – also vor immerhin 14 Jahren – war es allen beteiligten Fachleuten durchaus klar, daß es sich bei den Bodenverdichtungen und -deformationen bei Leibe nicht um ein „ästhetisches“ Problem handelt, was sich bereits nach kurzer Zeit durch neue Begrünungen erledigt!

Auch hier zeigt sich wieder: Wir haben kein Wissensproblem, wir haben ein Umsetzungsproblem, die Tat folgt leider nicht ‚mehr‘ der wissenschaftlichen, ökologisch sinnvollen Einsicht, sondern der ökonomischen ‚Notwendigkeit‘ …

Boden unbefahren-befahren

Artenvielfalt schützen – die Zeit drängt

Artenvielfalt schützen – die Zeit drängt >>>

Wien, 30. Juni 2015 – Weltweit sind 22.784 Arten gefährdet – mit steigender Tendenz. Das belegt die im Juni 2015 von der Welt-Naturschutzorganisation IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) veröffentlichte Rote Liste der Pflanzen- und Tierarten. Das Ausmaß dieser Gefährdung wird oft erst verspätet erkannt und unterschätzt. Eine neue Studie unter der Leitung des Umweltbundesamt-Experten Franz Essl zeigt, welche Mechanismen dazu führen, dass Veränderungen der Artenvielfalt verzögert wahrgenommen werden und wie die Politik gegensteuern kann. Die Studie wurde am 29. Juni im renommierten Fach-Magazin „Trends in Ecology and Evolution“ veröffentlicht.


Herr Weber, von der facebookseite „Waldwahrheit“ hat zu dem obigen Artikel auf seiner Seite den nachfolgenden Beitrag verfaßt:


„Neben der Landwirtschaft sei auch die Forstwirtschaft Verursacher des Artenrückganges“ – »Es ist ein ganz zentrales Anliegen, uns um die Arten der lichten Wälder zu kümmern«

… so Jürgen Marx von der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW).

Da muss sich Herr Marx doch keine Sorgen machen. Wenn die Intensität der Holznutzung im Alterklassenbetrieb so weitergeführt wird, wie in den letzten zehn Jahren, kann doch das Wort ohnehin zur Wahrheit werden: „Alles ist Licht …“

Bei näherem Hinschauen zeigt sich jedoch das Dilemma des herkömmlichen Naturschutzes auch im Wald – Einzeltierarten-bezogen, Lebensraum-„typisierend“, konservierend …

Vom Verständnis der elementaren zu Grunde liegenden Prozesse scheint da wenig bewusst zu sein.

Da ist also der Schmetterling Eschen-Scheckenfalter verschwunden, wo der Wald dunkler ist, als diesem Falter bekommt. Wie viele Arten der relativ dunklen Naturwälder sind bereits verschwunden, ohne dass sie vorher in die Rote Listen gelangen konnten – weil ihnen nicht die selektive Aufmerksamkeit der Experten zuteil wurde?

Welche Art ist wichtiger als eine andere im Prozess negentropisch wirkender Komplexität lebendiger Systeme?

„Pflanzen und Tiere individuell schützen und fördern“, so die Aussage des Landesforstpräsidenten Max Reger, „Gerade lichten Waldstrukturen gilt dabei ein besonderes Augenmerk – sie sind in den vergangenen Jahren zugunsten dunklerer, feuchter und dicht bewaldeter Flächen zu kurz gekommen“.

Wenn dann noch Großtiere in das Blickfeld zurückkehren, die publikumswirksam in die Wälder getrieben werden können, um einem letztlich unbewiesenen fiktiven Bild nachzukommen, das ein bestimmtes Naturschutz-Paradigma aus jahrhunderte zurückliegender Nutzungsformen herleitet – und wenn es dann noch gelingt, einen Zeitgeist daraus zu konstruieren – na, dann haben wir doch wieder einmal eine richtige win-win-Situation:

Der Entomologe mit seinen Spezialvorlieben freut sich, die Umweltverbände finden sie auch ganz gut (nicht nur, weil sie Förderprojekte generiert) und die Forstbetriebswirtschaft, die am liebsten den bereits gegebenen und eifrig verschleierten Untervorrat der Wälder weiter absenken möchte – dem Naturschutz zuliebe, versteht sich – kommen endlich an einen Runden Tisch …

Das ist konstruktive Zusammenarbeit – Naturschutz muss konstruktiv sein, also konstruiert werden, denn ohne Naturschutz und Forstwirtschaft ist Wald ein hilfloses Gebilde, es bedarf unserer ganzen aktiven Fürsorge. Ohne pflegende Hand keine Natur.

Karl-Friedrich Weber

Bodenschutz nach Schweizer Art

Gesunde Böden sind für die Erhaltung einer alles umfassenden Nachhaltigkeit im Wald eine grundlegende Voraussetzung. Naturbelassene Böden stellen ein System mit erstaunlich grosser Selbsterhaltungskraft dar und gewährleisten umfassend die Erfüllung aller Waldfunktionen. Böden sind aber auch eine nicht erneuerbare Ressource. Es ist daher wichtig, dass Waldböden in ihrer Fruchtbarkeit weder durch Stoffeinträge noch durch die Waldbewirtschaftung mit entsprechenden physikalischen Einwirkungen beeinträchtigt werden.

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Bodenverdichtung in der Forstwirtschaft

Liebe Freunde der Initiative „Waldkritik“,

im Nachfolgenden veröffentlichen wir einen Aufsatz zur Bodenverdichtung in der Forstwirtschaft von Herrn Prof. von Wilpert und Herrn Schäffer. Die Untersuchungen, die dem Aufsatz zugrundeliegen, haben im Schönbuch, genauer bei Weil im Schönbuch stattgefunden. Die Ergebnisse zeigen die ökologischen Konsequenzen aus der unsachgemäßen Befahrung das Feinwurzelsystems.

Immer wieder weisen wir auf unserer Waldkritikseite auf die enormen Schäden, die bei der Holzernte durch unsachgemäße Befahrungen des Waldbodens entstehen, hin, auf die Zerstörung der Vegetation, die Zerstörung des Aufbaus der Humus- und Bodenstrukturen, die Zerstörung des Gasaustausches, die Zerstörung der ordentlichen Wasseraufnahmefähigkeit, die Zerstörung der Symbiose von Pilzen und Feinwurzeln, die Vernichtung von Bodenorganismen usw. usw..

Wenn durch Befahrungen z.B. das Feinwurzelsystem geschädigt wird, obwohl das auch für BW gültige Waldgesetz die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit fordert, dann kann die Holzernte nicht Ausdruck ordnungsgemäßer Forstwirtschaft sein! Bei der Anlage der Rückegassen in Baden Württemberg behauptet die Forstwirtschaft immer wieder einen Flächenverlust von 10% nicht zu überschreiten, andere – hoch kompetente Experten – gehen von mindestens 20 % aus, womit der Bodenverlust bei mindestens 272 000 ha. liegt, darüber hinaus gibt es nach wie vor keine Kennzahlen zur Differenzierung der Schäden!

Natürlich kann man immer wieder versuchen, unsere Kritik lächerlich zu machen, aber die nüchterne Faktizität, die durch die Waldbodenschäden entsteht, die kann man durch „Lächerlichmachen“ nicht aus der Welt schaffen und die werden uns Menschen einholen – ob wir wollen oder nicht.

Aber lesen Sie jetzt bitte den Aufsatz von Herrn Prof. von Wilpert und Herrn Schäffer in dem Sie HIER klicken.

LAUDATO SI‘

„Über die Sorge für das gemeinsame Haus“

Die heute erschienene Enzyklika von Papst Franziskus spricht mit ihren eineindeutigen Aussagen eigentlich für sich selbst und würde – wenn man sie denn beherzigte – ein eineindeutiges Handeln nach sich ziehen – es würde also nicht nur bei frommen Worten bleiben, wir werden sehn …

Hier klicken, um direkt zur Enzyklika „LAUDATO SI‘ „ zu kommen!

Korrespondenz mit der Gemeinde Weil im Schönbuch

Im Mai 2015 hat die Initiative „Waldkritik“ der Gemeinde „Weil im Schönbuch“ über den „FSC-Audit“ berichtet (siehe HIER) und eine Stellungnahme dazu abgegeben.

Auf diese Stellungnahme/Bericht hat Herr Kratzer vom Landratsamt Böblingen, Abteilung „Forsten“ geantwortet, worauf wiederum die Initiative geantwortet hat. Korrespondenz mit der Gemeinde Weil im Schönbuch weiterlesen

Stellungnahme der Initiative „Waldkritik“ zum FSC Bericht nach unserer Beschwerde

Die Stellungnahme erfolgt in Form eines offenen Leserbriefs, der aber auch an alle Schönbuchanrainergemeinden gesendet wurde!

Wir wenden uns in der Hoffnung an Sie, dass Sie über folgenden Sachverhalt berichten mögen:
Die Initiativgruppe Waldkritik hat bei dem Forstzertifizierer FSC  Beschwerde eingelegt. Anlass hierzu sind schwere Bodenschäden die in Folge fehlgeleiteter Einsätze der Forstverwaltung bei der Holzernte und beim Holztransport entstehen oder entstanden sind. Örtlicher Brennpunkt für den vorliegenden Sachverhalt ist der Schönbuch, ein Waldgebiet im Mittleren Neckarraum- Erholungsraum für fünf Millionen Menschen, NATURA 2000 Schutzgebiet, Wald des Jahres 2014- wenigstens 2000 ha Waldfläche sind langfristig oder für immer geschädigt.  Eine Übersicht über die Schäden und deren Klassifizierung gibt es bisher nicht. Stellungnahme der Initiative „Waldkritik“ zum FSC Bericht nach unserer Beschwerde weiterlesen

Böden sind die Haut der Erde

Liebe Freunde von der Initiative „Waldkritik“,

Die GRÜNE Fraktion im Landtag setzt sich seit Regierungsantritt für den Erhalt gesunder Böden im Land ein, die ein elementarer Bestandteil eines funktionierenden Ökosystems sind. Im „Jahr des Bodens“ ist es nun an der Zeit, Bilanz zu ziehen.

Deshalb kann man auf der WebSeite der Grünen folgenden Beitrag lesen. Bitte klicken Sie hier!  und bilden Sie sich selbst ein Urteil…

Boden unter Druck

Lieber Freunde unser Initiative,

Wir möchten Sie heute nochmals auf einen besonders wichtigen Vortrag von Nikolaus Nemestóthy, BFW Forsttechnik, mit dem Titel: Boden unter Druck – Sind Bodenschutzziele und Holzernte vereinbar?

Bitte klicken Sie HIER!, um den Vortrag aufzurufen.

Schweres Arbeitsgerät verursacht massive Schäden

Liebe Freunde der Initiative „Waldkritik“,

ein besonders eifriger Leser unserer Seite hat uns eine Liste von Links zu besonders interessanten Beiträgen zum Thema „Bodenschäden“ geschickt, die wir Ihnen auf keinen Fall vorenthalten möchten, wenn Sie auf weiterlesen klicken, dann gelangen Sie zur Liste: Schweres Arbeitsgerät verursacht massive Schäden weiterlesen

Zum Jahr des Bodens schweigt auch die Wissenschaft nicht!

Liebe Freunde der Initiative „Waldkritik“,

2015 ist das Jahr des Bodens, deshalb wird von der Universität Tübingen im Rahmen des Studium Generale, für jedermann zugänglich, zum Thema: Georessource Boden – zwischen Ökonomie und Ökologie Zum Jahr des Bodens schweigt auch die Wissenschaft nicht! weiterlesen

Ein Überblick unserer Korrespondenzen

Liebe Freunde der Initiative Waldkritik,

in den vergangenen Monaten haben wir durch die unterschiedlichsten Aktivitäten versucht, auf unser besonderes Anliegen, den nachhaltigen Waldbodenschutzes, aufmerksam zu machen!
Vor diesem Hintergrund haben wir auch eine Reihe von Briefen geschrieben, die wir an entsprechende Organisationen und Verbände geschickt haben, zum einen, um Unterstützung für unsere  Arbeit zu bekommen und diese bei möglichst vielen Organisationen bekannt zu machen, zum anderen, um dezidiert Meinungen und Stellungnahmen von Verbänden zu bekommen, die eigentlich direkt oder indirekt mit dem Thema Waldboden befaßt sein müssen.

Damit hoffen wir, den Waldbodenschutz auf eine breite Basis der Diskussion und der öffentlichen Unterstützung stellen zu können, denn es kann nicht sein, daß das Thema „vorsorgender Waldbodenschutz“ nur ein Thema ist, was man als Bürger an die landeseigenen Forstverwaltungen deligiert, während das Wohl und Wehe des Waldes insgesamt die gesamte Bevölkerung betrifft. Wenn es um die ökologischen und sozialen Funktionen des Waldes geht, sollte klar sein, daß in einer demokratischen Gesellschaft, wie der unseren, jeder Mensch das Recht haben sollte, hier mitzureden.

In dem wir nun in loser Folge die verschiedenen Briefwechsel veröffentlichen, natürlich nur soweit wir von den jeweiligen Absendern die Genehmigungen dazu erhalten haben, verwirklichen wir auch ein Stückweit mehr unsere Vorstellungen von einem „virtuellen runden Tisch zum Thema Wald“!

In diesem Inhaltsverzeichnis steht immer der neueste Briefwechsel oben:

NEUKorrespondenz mit Herrn von Wilpert

LVA Freiburg

… in der Zwischenzeit glauben wir, dass Sie unser Anliegen, zu einer Verbesserung des Bodenschutzes im Schönbuch beitragen zu wollen nicht genügend ernst nehmen. Sie fordern in Ihrem jüngsten Schreiben eine paritätische Auswahl der Schadorte und wissen dabei genau, dass sich das Problem der Schäden ortsgebunden, besonders auf befahrungsempfindlichen Böden darstellt. Zur Begründung führen Sie an, dass wir mit einer alleinigen Auswahl der Orte das Thema dominieren würden. Sie seien in Sorge, dass wesentliche Teile des Problems nicht zur Sprache kämen...

NEUKorrespondenz mit Herrn Dr. Ißleib

vom Holzentralblatt

… Ihre Antworten dienen allein der Absicherung des Systems. Ihren Worten fehlt die Anteilnahme an den Schäden und deren Folgen. Sie geben es aus Ihrer Hand eine öffentliche Debatte einzuleiten. Das ist schade, weil damit eine weitere Möglichkeit zu einer notwendigen Neuorientierung vertan wird…

 Schreiben an Herrn Lieber

wir haben in der Stellungnahme zum FSC-Audit verdeutlichen können, dass die Beurteilung der von uns beanstandeten Bodenschäden ohne angemessene Prüfmethoden erfolgt ist und die Beurteilung sich ausschließlich auf die optische Einschätzung der Schäden als genügend beruft.  Genügt es, dass die Auditoren allein die Einhaltung der fragwürdigen Standards von ForstBW bestätigen und die Bodenschäden sichtlich außer Acht lassen?

Offener Brief an Herrn Minister Bonde

Anläßlich eines Antrags zum „Bodenschutz im Forst“ (Hier kann der Antrag und die Stellungnahme direkt aufgerufen werden) des Landtagsabgeordneten Dr. Bernd Murschel und der Stellungnahme des Ministeriums für ländlichen Raum und Verbraucherschutz, vertreten durch Minister Bonde, hat die Initiative Waldkritik einen offenen Brief verfaßt, den wir hier veröffentlichen. Bitte klicken Sie HIER.

Korrespondenz mit der Gemeinde
„Weil im Schönbuch“

Im Mai 2015 hat die Initiative “Waldkritik” die Gemeinde “Weil im Schönbuch” über den „FSC-Audit” berichtet (siehe HIER) und eine Stellungnahme dazu abgegeben.

Auf diese Stellungnahme/Bericht hat Herr Kratzer vom Landratsamt Böblingen, Abteilung “Forsten” geantwortet, worauf wiederum die Initiative geantwortet hat.

Korrespondenz mit der Gemeinde „Waldenbuch“

Im Mai 2015 hat die Initiative “Waldkritik” die Gemeinde “Waldenbuch” über den „FSC-Audit” berichtet (siehe HIER) und eine Stellungnahme dazu abgegeben.

Auf diese Stellungnahme/Bericht hat Herr Lutz, der Bürgermeister von Waldenbuch geantwortet, worauf wiederum die Initiative geantwortet hat.

 

Schriftwechsel mit Herrn Dr. Murschel

Anfang des Jahres 2014 gab es eine kleine Landtags-Anfrage von den Abgeordneten Dr. Murschel e.a., eine Antwort dazu von Minister Bonde und später einen Antrag von den Abgeordneten Murschel e.a., dazu gibt es einen Schriftwechsel unserer Initiative mit Herrn Dr. Murschel

Schriftwechsel mit Frau Schwarzelühr-Sutter

Vorsitzende des Kuratoriums, Deutsche Bundesstiftung Umwelt und Parlamentarische Staatssekretärin/Mitglied des Deutschen Bundestags

Schriftwechsel mit Herrn Schwarz und Herrn Kehres

Vorsitzender der Bundesgütegemeinschaft Kompost und Dr. Kehres, Geschäftsführer Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. (BGK)

BW mit Herrn Wilke

Präsident des Deutschen Forstvereins

BW mit dem Bund Deutscher Forstleute

Hier der Briefwechsel mit dem Vorsitzenden des Bundes Deutscher Forstleute (BDF), Herrn Jacobs, den unsere Initiative versucht hat, für den vorsorgenden Bodenschutz zu gewinnen.

Der „Wutbürger“ im deutschen Wald!

Briefwechsel mit dem Chefredakteur der „Allgemeinen Forstzeitung“

BW mit Herrn Wiegand / RAL-Gütegemeinschaft

Diese setzten sich bei der Zertifizierung der forstlichen Dienstleistungsunternehmen für die Vermeidung von Boden- und Bestandsschäden ein.

BW mit Herrn Frh. von der Goltz

Herr Hans Frhr. von der Goltz ist Bundesvorsitzender der „Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft (ANW) Deutschland“

Artikel im Gäuboten „Der Frost ist für uns ein Segen“

Herr Richard Koch, Forstbeamter i.R. und Mitglied der Initiative „Waldkritik“ hat einen offenen Brief an die Damen und Herren des Gemeinderats in Herrenberg geschrieben.

Werbefilm „Der Schönbuch – Wald des Jahres 2014“

Briefwechsel zwischen der Initiative „Waldkritik“,  dem Landrat Walter, dem OB Palmer und die stellvertretende Antwort von Graf Bülow vom ForstBW.

Spurrillen im Hardtwald, Ammerbuch

Im Nachgang zu dem Artikel über unsere Initiative im  Schwäbischen Tagblatt hat uns gestern ein Sonntagsspaziergänger Bilder der derzeitigen Holzernte im Hardtwald, in der Gemeinde Ammerbuch geschickt, die er überaus empörend fand.

Die Bilder sprechen für sich und benötigen keinen weiteren Kommentar mehr, sie bestätigen auf tragische Weise unser Anliegen bzgl. des Waldbodens!

Einfahrt Spurrillen im Hardtwald Gemeinde Ammerbuch

Spurrillen im Hardtwald Gemeinde Ammerbuch